Am Übergang der B43a auf die A66, Arbeiten beginnen im Frühjahr

Entlastung durch zusätzliche Fahrspur am Hanauer Kreuz

Hanau/Offenbach - Die Blechlawinen am Hanauer Kreuz sind im gesamten Rhein-Main-Gebiet gefürchtet. Vor allem das Nadelöhr beim Übergang der von Süden kommenden B43a auf die A66 ist für lange Wartezeiten bekannt.

Durch die Einrichtung einer zusätzlichen Spur will Hessen Mobil den Verkehrsfluss verbessern und die Sicherheit erhöhen. So soll die bisher einspurige Verkehrsführung zwischen der Abfahrt der B43a auf die A66 in Fahrtrichtung Frankfurt und dem Übergang der B43a auf die aus Richtung Frankfurt kommende Trasse der A66 auf zwei Spuren erweitert werden. „Insbesondere durch nach links wechselnde Lkw kommt es an dieser Stelle nicht nur während der Verkehrsspitzenzeiten zu Konfliktsituationen, die häufig auch Staus zur Folge haben“, berichtete Daniela Czirjak von Hessen Mobil. Ihre Behörde will die Situation durch Einbeziehung der Seitenstreifen und Ummarkierungen verbessern.

Während der Verkehr in Fahrtrichtung Dortmund/ Fulda an dieser Stelle also künftig zweistreifig geführt werden wird, steht dem ausfahrenden Verkehr zur A66 in Richtung Frankfurt auch weiterhin ein separater Fahrstreifen zur Verfügung, so Czirjak. Die Reduzierung der B43a auf einen Fahrstreifen erfolge erst unmittelbar vor der Einmündung in die A66. Diese Spur soll dann aber bis über den Zusammenfluss von A66 und A45 hinaus weitergeführt werden. Die parallel laufenden Autobahnen verfügen dann bis auf Höhe des Brückenbauwerks zur Überführung der L3268 über fünf Fahrstreifen. Wenn das Wetter mitspielt, soll im Frühjahr mit den Markierungsarbeiten begonnen werden, teilte Hessen Mobil mit. Der Großteil der weiteren Arbeiten soll dann in den hessischen Sommerferien über die Bühne gehen.

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Rubriklistenbild: © dpa

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