FRAGEN UND ANTWORTEN

Fahrplan für Kita-Wiederöffnung:  Wie der Betrieb ab dem 2. Juni geplant ist

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Viele Fragen sind für die Eltern in Bezug auf die Kita-Öffnungen noch offen.

Zur Wiedereröffnung der Kindertagesstätten am kommenden Dienstag, 2. Juni, im Rahmen des sogenannten „eingeschränkten Regelbetriebes“ beantwortet die Stadt Hanau in einer Mitteilung die wichtigsten Fragen.

Wer ist verantwortlich für die Kindertagesbetreuung in Hanau? 

Träger von insgesamt 28 Kitas ist die Stadt Hanau, weitere rund 30 Kindertagesstätten stehen in freier Trägerschaft. Handlungsbasis sind die Verordnungen des Landes Hessen, zuständig ist das Ministerium für Soziales und Integration. Die Erlasse des Ministeriums sind bindend für die Träger. 

Warum kommt der Plan für den eingeschränkten Regelbetrieb erst jetzt? 

Da die Verordnung des Landes bindend ist, mussten die Kita-Träger abwarten und konnten eigene Planungen nicht veröffentlichen. Die entsprechende Verordnung liegt erst seit Dienstag (26. Mai) vor. 

Warum gibt es keine Nachmittagsbetreuung? 

Durch die Hygienevorgaben müssen die Gruppen verkleinert werden. Das bedeutet, dass für die Vormittagsbetreuung mehr Personal benötigt wird. Ein Schichtmodell mit Vormittags- oder Nachmittagsbetreuung ist weder personell noch organisatorisch umsetzbar. 

Warum sind die Gruppen kleiner? 

In Kindertagesstätten können keine Abstandsregeln eingehalten werden. Um das Infektionsrisiko trotzdem so gering wie möglich zu halten, werden die Gruppen verkleinert und streng getrennt. Eine Vermischung der Gruppen findet nicht statt. Für die Eltern gelten feste Bring- und Abholzeiten. 

Öffnen die freien Träger ihre Kindertagesstätten auch? 

Die Verordnung des Landes Hessen gilt für alle und damit auch für die freien Träger. Eine entsprechende Abstimmung mit der Stadt Hanau hat stattgefunden. Betreuungszeiten und Anzahl der angebotenen Plätze können sich von Träger zu Träger unterscheiden. 

Wie sieht die zweite Phase der Öffnung ab dem 22. Juni aus? 

In der Regel erfolgt die Betreuung in der gewohnten Kita. Die Betreuung der Kinder mit Ganztagsplatz beinhaltet ein Mittagessen. Das bedeutet, dass die Eltern von der Gebührenfreiheit (ab drei Jahren) für die fünfstündige Betreuung profitieren und lediglich die Verpflegungspauschale zahlen müssen. Kinder mit einem Halbtagsplatz werden von 8 bis 12 Uhr betreut. 

Besteht die Notbetreuung weiterhin? 

Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen haben weiterhin Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder. Sollte ein Vorschulkind aktuell einen Platz in der Notbetreuung haben, können die Eltern entscheiden, ob es in dieser Gruppe bleibt oder am Vorschulprojekt teilnimmt. Eine Kombination von beidem ist nicht möglich. 

Wie werden Hygienemaßnahmen umgesetzt? 

Neben verkleinerten Gruppen und strenger Trennung wird zum Beispiel häufiges und gründliches Händewaschen in den Alltag der Kinder integriert und unter Begleitung durchgeführt. Besteht Maskenpflicht in den Kitas? Die Fachkräfte in den Einrichtungen tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Maskenpflicht für die Kinder besteht nicht. 

Gibt es Planungen für Neuaufnahmen und Hortbetreuung? 

Leider kann der Eigenbetrieb Kindertagesbetreuung zur Zeit noch keine Aussage zum Zeitpunkt von weiteren Neuaufnahmen oder der Wiederaufnahme des Hortbetriebes treffen. Dies hängt vom Infektionsverlauf ab. Was ist mit Integrationskindern? Die Betreuung von Integrationskindern oder Fällen im Kontext Kinderschutz wurde sukzessive bereits ab 25. Mai erweitert.

Wo bekommen Eltern weitere Informationen? 

Die Leitungen der Kindertagesstätten stehen für Fragen zur Verfügung. Wer noch weitere Fragen hat, kann sich an das Bürgertelefon wenden, montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr sowie am Pfingstwochenende von 10 bis 12 Uhr,   06181 676602001. Alle Fragen und Antworten finden sich im Internet

Was ist mit der U3-Betreuung? 

Diese Kinder werden entweder in der Familientagesbetreuung betreut (seit 25. Mai wieder offen) oder in der Kindertagesstätte ab dem 22. Juni. Was ist mit Eingewöhnung? Es erfolgt eine individuelle Betrachtung der Bedürfnisse der betreffenden Kinder und Familien. Zurzeit gibt es keine Neuaufnahmen. 

Dürfen Eltern in die Kita? 

Grundsätzlich nicht oder nur in Ausnahmefällen. Die Übergabe der Kinder erfolgt an der Tür. Die Kitas treffen genaue Absprachen über die Abholberechtigten. 

Was ist mit Waldgruppen? 

Das Waldangebot findet teilweise eingeschränkt statt. 

Ist die Familientagesbetreuung geöffnet? 

Ja, das Angebot (Tagesmütter und Tagesväter) besteht bereits seit 25. Mai wieder. das

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