Premiere der CCSW-Sitzungen

Knerrn überm Fujiyama

+
„Die Welt zu Gast“ hat der Steinheimer CCSW bei seinen Sitzungen, zu denen auch ein aufwendiges Bühnenbild gehört, gestalten mit Türmen aus Steinheim und ganz Europa.

Steinheim - „Die Welt zu Gast“ hat der Carneval-Club Schwarz Weiß (CCSW) Steinheim bei seinen diesjährigen Sitzungen. Bei der Premiere wurden die Aktiven in der Kulturhalle gefeiert. Von Cornelia Jantos

Mit wehenden Fahnen aus aller Welt zogen der Elferrat und sein Gefolge ein. Auf der Bühne begrüßten sie Gäste aus der Welt, ehe eine feine Mischung aus Tänzen, Büttenreden und Gesangseinlagen geboten wurde.

In detailgetreuen Kostümen tanzten die Gruppen „Piccolinos“ und „8 Minis“ in verschiedenen Formationen zu „Alice im Wunderland“ - ein sehenswerter Aufritt. Das Kirchengewand tauschte der evangelische Pfarrer Mario Fischer gegen den Schottenrock und stellte als McGeiz so manche Parallelen zwischen der schottischen und der deutschen Kultur fest.

Auf eine Reise durch Europa

Alice im Wunderland ist das Thema der Tanzauftritte des CCSW-Nachwuchses, hier die „8 Minis“.

Auf eine Reise durch Europa entführten die „Lollipops“ und tanzten unter anderem zu irischen und schottischen Klängen. „Die internationalen Gäste sind ja mit dem Flugzeug gekommen“, meinte Klaus Schmidt und kritisierte in seiner Version des Liedes „Über den Wolken“ den Flughafenausbau: „Warum der Krach und Radau? Das interessiert in Wiesbade kaa Sau“. Besonderes zustimmendes Jaulen hörte man von den Narren, wenn es um die Klein-Auheimer Knerrn ging. Von denen zeigte sich nicht nur eine Geisha (Hannelore Sticher) irritiert, die die Knerrn mit den Wolken überm Fujiyama verglich: „Wenn sie fortziehen, dann wird es ein schöner Tag.“

Besonders viele Lacher bekam Josef Petermann, der diesmal als Euro-Rentner von den Leiden des Rentner-Daseins berichtete. „So beißt man heute mit einem noch nicht bezahlten Gebiss ins Gras“, erzählte er in seiner eigenen Art und beschwerte sich über die Krankenkassen-Kürzungen.

Ale Protokoller in der Bütt. Thomas Franz.

Die Gastwirtin der Gruppe „Flying Potatoes“ beklagte sich über die fehlende Kundschaft und freute sich umso mehr über den Besuch der Wikinger sowie des schrägen Modedesigners Harald Glöökler, die den Laden so richtig aufmischten.

Erklärt wurden auch die neuesten Kommunikations-Errungenschaften, was dazu führen kann, dass es bei Raio, dem Computerexperten (Raio Möser) anstatt Schnitzel Chips auf der Fest-Platte gibt.

Bilder von der Fastnachtssitzung

Sitzung des Carneval-Club Schwarz Weiß

Die Ehrenkappe des CCSW bekam diesmal die Gruppe „Yellow Snow“, die dem Publikum als „Hotte Schotte“ mit Gesang über die „Süße schwarz Natascha“ einheizte. Mit sexy Choreografien begeistern zudem die Gruppen „Scrabble“ und „Flasche leer“.

Nach über fünf Stunden Programm jubelte das Publikum den Aktiven auf der Bühne zu, während die „Band Marco“ die Narrenschar aufforderte, etwas Gutes zu tun und den Nachbarn beizubringen wie man lustig ist. Und so wurde in der ausverkauften Halle zum Abschluss tatsächlich gesungen, „Knerrn, wir haben euch doch gern“...

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare