Erneut Wald- und Flächenbrände gelöscht

Waldbrände: Feuerwehr im Dauereinsatz

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Rund 100 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren waren am Donnerstag bis in den Abend hinein damit beschäftigt, mehrere Wald- und Flächenbrände unter Kontrolle zu bekommen. Das Foto zeigt Nachlöscharbeiten im Bereich des Neuwirtshauses.

Hanau - Erneut musste die Feuerwehr in Hanau mehrere Wald- und Flächenbrände brände bekämpfen. Gestern rückten rund 100 Einsatzkräfte aus, um Brände unweit des Großauheimer Neuwirtshauses, im Bereich der Großauheimer Mainwiese sowie am Bahndamm zwischen Großauheim und Großkrotzenburg zu löschen.

Zum Einsatz kamen dabei auch zwei jeweils 10.000 Liter fassende Bewässerungswagen der Hanauer Stadtgärtner. Auch die Feuerwehren Großkrotzenburg und Maintal eilten mit drei Löschfahrzeugen zur Hilfe. Im Bereich des Neuwirtshauses waren rund 5000 Quadratmeter Waldboden in Brand beraten. Die Ursache konnte noch nicht ermittelt werden. Löschfahrzeuge brachten im Pendelverkehr das Wasser zu Einsatzstelle. Nach gut zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis weit in den Abend hinein, da immer wieder ausflackernde Glutnester abgelöscht werden mussten.

Fast gleichzeitig brach im Bereich der Mainwiese an der B43a ein Flächenbrand aus. Hier standen innerhalb kurzer Zeit fast 10.000 Quadratmeter Gras in Brand. Nach zwei Stunden war das Feuergelöscht. Ein dritter Brand am Bahndamm des Alten Kahler Weg beschäftigte fast zeitgleich weitere Kräfte aus Hanau. Hier standen etwa 500m² in Brand. Nach rund 90 Minuten konnte auch hier „Feuer aus!“ gemeldet werden. Bereits vor einigen Tagen hatte die Feuerwehr einen Waldbrand unweit des Wildparks „Alte Fasanerie“ in Klein-Auheim löschen müssen.

Noch während die Löscharbeiten an den Einsatzstellen im Gange waren, wurde ein Zimmerbrand Am Flachsacker im Stadtteil Klein-Auheim gemeldet. Hier war es zu einer starken Verrauchung der Wohnung durch den Brand einer Küchenzeile gekommen. Die Ursache war ein angeschalteter Herd. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich niemand in der Wohnung. Die Höhe des Sachschadens steht noch nit fest. Feuerwehrchef Peter Hack lobte die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren und der im Einsatz gewesenen Organisationen.

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(did)

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