„Test ist ein Ansporn“

Hanau - Die Grünen sehen die Hanauer Ergebnisse des ADFC-Fahrradklimatests als Ansporn für Verbesserungen für den Radverkehr in Hanau.

„Die 123 Teilnehmer an der Umfrage sind zwar nicht repräsentativ, man kann aber davon ausgehen, dass sich Menschen beteiligt haben, die täglich in Hanau Fahrrad fahren. Damit ist es das Votum von Experten“, meint der Grünen-Stadtverordnete Stefan Weiß. Vor aller Kritik sollten die Stärken von Hanau in den Blick genommen werden. Gelobt werde die gute Erreichbarkeit und die gute Beschilderung. Hanau biete auf Grund seiner Topographie beste Voraussetzungen für den Radverkehr. Viele der Teilnehmer betonen, dass es Spaß machen könne, in Hanau Fahrrad zu fahren.

Die Innenstadt, so Weiß, werde nach dem Umbau gut mit Fahrrädern zu befahren sein. Hier seien weitere Abstellmöglichkeiten an möglichst vielen Stellen zu errichten. Wenn notwendig, sei auch ein zentraler Abstellplatz in Form eines Fahrradparkhauses mit Servicestation vorzusehen.

Aktionstag rund ums Fahrrad

Aktionstag rund ums Fahrrad

Die Radwege böten den meisten Anlass, Verbesserungen zu fordern. Handlungsbedarf bestehe auf dem Stadtring und Ausfallstraßen wie Lamboy-, Bruchköbler Land- oder Frankfurter Landstraße. Hier müsse es Schutzspuren für Radler auf der Fahrbahn geben und durch Geschwindigkeitsbeschränkungen ein gefahrloses Miteinander von Autos und Fahrrädern ermöglicht werden, fordert Weiß. Generell dürfe das Parken auf Radwege nicht als Kavaliersdelkt angesehen werden. Und die im Test kritisierten Ampelschaltungen müssten Zug um Zug für den Radverkehr optimiert werden (did)

Rubriklistenbild: © dpa

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