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2 000 Euro in bar: Jugendliche finden Geldbörse und handeln genau richtig

Mit einem Verlust von „nur“ 736 000 Euro hat die städtische Beteiligungs-Holding Hanau (BHG), die Mutter der städtischen Gesellschaften in der Brüder-Grimm-Stadt, eines ihrer besten Jahresergebnisse überhaupt hingelegt.
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Zwei Jugendliche fanden eine prall gefüllte Geldbörse und handelten genau richtig (Symbolbild).

Am Montagabend haben mehrere Jugendliche in Hanau für große Augen bei den Beamten der zuständigen Polizeistation gesorgt. Auslöser war eine prall gefüllte Geldbörse.

  • Jugendliche sorgen für Überraschung
  • Polizisten in Hanau staunen
  • Prall gefüllte Geldbörse gefunden

Hanau - „Ja, ja, die Jugend...“ - rutscht vielleicht so manchem mal raus - berechtigt oder auch nicht - hinsichtlich des Verhaltens von jungen Menschen. Auf jeden Fall vorbildlich verhielten sich in Hanau am Montagabend zwei junge Männer, die kurz nach 19 Uhr auf der Polizeistation Hanau I erschienen waren.

Wie die Polizei berichtet, hatten die beiden 19-Jährigen „Am Herlinsee“, unweit des Hanauer Hauptbahnhof, an einer dortigen Bushaltestelle ein Portemonnaie gefunden, das auf dem Boden lag. Offensichtlich hatte sein Besitzer die Geldbörse verloren gehabt. Bei Überprüfen des Geldbeutels stellten die beiden jungen Männer fest, dass sich in dem Portemonnaie über 2.000 Euro, Bank- und andere Karten befanden. Anhand der sich ebenfalls darin befindlichen Ausweispapiere konnten die Beamten der Polizeistation Hanau I den Besitzer ausfindig machen und informierten ihn über den Fund seiner Geldbörse.

Hanau: Junge Männer erhalten nach dem Fund des Geldbeutels einen Finderlohn

Der 56-jährige Besitzer war, laut Angaben der Polizei, anscheinend so angetan von der Ehrlichkeit der beiden jungen Männer, die in Seligenstadt und Hainburg wohnen, dass er ihnen zum Dank einen deutlich über dem Soll liegenden Finderlohn aushändigen ließ.

Eine andere Finderin aus Mainz konnte hingegen keinen Finderlohn in Anspruch nehmen. Sie hatte am dortigen Hauptbahnhof ebenfalls eine prall gefüllte Geldbörse gefunden.

Weniger Glück als der 56-jährige Besitzer des Portmonnaies hatte ein Iraner bei einem Aufenthalt in Frankfurt. Am Ende war er um 12 000 Euro ärmer.

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