A66 

Blutspur führt in den Wald - Polizei sucht mit Hubschrauber 

Eine Spur aus Blut führte die Polizisten vom Autobahnkreuz Hanau auf der A66 in ein nahe gelegenes Waldstück. Zur Unterstützung forderten sie einen Hubschrauber an. (Symbolbild)
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Eine Spur aus Blut führte die Polizisten vom Autobahnkreuz Hanau auf der A66 in ein nahe gelegenes Waldstück. Zur Unterstützung forderten sie einen Hubschrauber an. (Symbolbild)

Eine Spur aus Blut führte die Polizisten vom Autobahnkreuz Hanau auf der A66 in ein nahe gelegenes Waldstück. Zur Unterstützung forderten sie einen Hubschrauber an.

  • Polizisten finden eine Spur aus Blut an der A66 bei Hanau
  • Beamte fordern Unterstützung mit Hubschrauber an
  • Nach einer Stunde werden sie im nahegelegenen Wald fündig

Hanau - Es ist mitten in der Nacht, als die Polizei Südosthessen mit einem Hubschrauber und der Bodenstreife den Wald in der Nähe des Autobahnkreuzes Hanau durchsuchte. Eine Spur aus Blut hatte sie auf diese Fährte geführt, nach einer Stunde wurden die Beamten schließlich fündig. 

Hanau: Blutspur führt Polizisten in Waldstück

Am Freitagabend um Mitternacht (21.02.2020) fuhr ein Citroen-Fahrer auf der A66 in Höhe des Autobahnkreuzes Hanau und kam aus bislang unbekannter Ursache von der dortigen Fahrbahn ab. Wie das Polizeipräsidium Südosthessen berichtete, ließ der 53-jährige Fahrer aus Langenselbold das Fahrzeug nach dem Unfall einfach auf der linken Spur stehen. Anschließend flüchtete der Mann vom Unfallort. Ein Verkehrsteilnehmer sah das abgestellte Fahrzeug auf der Strecke und alarmierte umgehend die Polizei. „Erste Ermittlungen ergaben, dass sich der Fahrer verletzt haben muss, da eine Blutspur in ein in der Nähe gelegenes Waldstück führte“, so die Polizei. 

Hanau: Polizisten suchen nach Citroen-Fahrer im Wald

Zunächst suchten die Polizisten die unmittelbare Umgebung des Fahrzeugs ab, entdeckten dort aber keine weitere Spur des Fahrers. Deshalb wurde der Polizeihubschrauber zur Unterstützung der Streifen am Boden alarmiert. Etwa eine Stunde durchkämmten die Beamten das Waldstück bei Hanau, bis der 53-Jährige schließlich mithilfe der Hubschrauberbesatzung lokalisiert werden konnte.

Hanau: Hubschrauber findet 53-Jährigen im Wald

Die herangelotsten Streifen am Boden konnten den Mann festnehmen. Er hatte mehrere Schnittwunden am Kopf und den Händen und wurde ins Uniklinikum Frankfurt zur Behandlung gebracht. Als Grund seines Verhaltens vermuten die Polizeibeamten seinen offensichtlich alkoholisierten Zustand. Außerdem lag keine Anmeldung seines Citroen vor. Er musste eine Blutprobe abgeben und ein Strafverfahren wurde gegen ihn eingeleitet.

aba

Bei einem schrecklichen Terror-Anschlag in Hanau starben elf Menschen bei einem Angriff in mehreren Shisha-Bars. Der Täter Tobias R. erschoss zehn Menschen - darunter seine Mutter - und sich selbst. Außerdem soll der Attentäter bei seiner Fahrt durch die Stadt zwei seiner Opfer in ihren Autos erschossen haben.

Außerdem ist ein Streit zwischen zwei Männern in Hanau eskaliert. Plötzlich muss einer der beiden ins Krankenhaus. Ebenfalls in Hanau sorgte ein Hubschrauber der Polizei am Nachthimmel kürzlich bei Anwohnern für ein ungutes Gefühl. Über eine halbe Stunde kreiste er nachts über die Stadt.

Ein Mann in Maintal (Hessen) ist mit einer Schnittwunde verletzt. Polizei und Rettungsdienst rücken an, doch für den Verletzten kommt jede Hilfe zu spät.

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