Blaulicht

Unfall bei Hanau: Vier Verletzte nach Frontalcrash – Autofahrer fährt durch Absperrung

Schwerer Unfall bei Hanau: Zwei Autos krachen frontal ineinander.
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Schwerer Unfall bei Hanau: Zwei Autos krachen frontal ineinander.

In Bruchköbel bei Hanau krachen zwei Autos ineinander. Vier Menschen werden verletzt, auch ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz.

Bruchköbel/Hanau – Auf der B45 bei Bruchköbel nahe Hanau kam es zu einem schweren Unfall. Dabei krachten zwei Autos frontal gegeneinander. Vier Menschen wurden verletzt, wie die Feuerwehr mitteilt.

Am Sonntag (04.07.2021) wurde die Feuerwehr gegen 13.35 Uhr zu einem heftigen Unfall auf der B45 bei Hanau gerufen. „Schon in der Erstmeldung war von mindestens drei Verletzten und mehreren eingeklemmten Personen die Rede“, berichtete Stadtbrandinspektor Matthias Schmidt. Die Einsatzkräfte fanden den Unfall an der Anschlussstelle Bruchköbel vor. In diesem Bereich endet der autobahnähnliche Ausbau der Bundesstraße und die Strecke wird auf zwei Spuren reduziert.

Vier Verletzte bei schwerem Unfall nahe Hanau: Rettungshubschrauber im Einsatz

Ein dunkelblauer Opel und ein dunkelgrauer Mazda waren an dieser Stelle zusammengestoßen. „Drei Insassen konnten wir ohne größeren Aufwand aus den Fahrzeugen holen. Nicht so beim verunglückten Opel, dort musste ein Insasse von uns mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug geschnitten werden“, erklärte Schmidt. Alle vier Verletzten wurden vom Rettungsdienst versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Laut der Polizei ist ihr Zustand „nicht kritisch“.

Auch ein Rettungshubschrauber war vor Ort, er musste aber keinen der Verletzten transportieren. Dafür brachte er einen weiteren Notarzt an die Unfallstelle. Dieser begleitete einen der Patienten im Rettungswagen ins Krankenhaus. Insgesamt waren etwa 30 Einsatzkräfte vor Ort.

Unfall bei Hanau: Autofahrer durchfährt Absperrung

Die Unfallstelle bei Hanau musste bis etwa 17 Uhr gesperrt werden. Sie wurde mit Warnschildern, Blitzleuchten, Verkehrsleitkegeln und Magnesiumfackeln gesichert. Ein Autofahrer ließ sich davon jedoch nicht abhalten – und fuhr durch die Absperrung. Erst kurz vor der eigentlichen Unfallstelle blieb das Fahrzeug stehen. Denn dort merkte er laut der Feuerwehr, dass es kein Durchkommen für ihn gab. „Der Fahrer hatte bis dahin nicht mal bemerkt, dass er die halbe Absperrung mehrere hundert Meter unter dem Fahrzeug mitgenommen hatte“, so Schmidt.

Bei einem schweren Unfall nahe Hanau wurden im Juni zwei Menschen verletzt. Auch damals war ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

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