Neujahrsempfang der Main-Kinzig-FDP

„Vertrauen zurückgewinnen“

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Kurz vor dem Neujahrsempfang im Kurhaus Wilhelmsbad hat Kolja Saß den Vorsitz der Main-Kinzig-FDP übernommen.

Hanau - Mit der Bitte um Unterstützung, die Glaubwürdigkeit beim Wähler zurückzugewinnen, begrüßte der neue Kreisvorsitzende Kolja Saß beim Neujahrsempfang der Main-Kinzig-FDP im Arkadensaal des Wilhelmsbader Kurhauses Parteifreunde und Gäste.

Saß war an die Kreisparteispitze nachgerückt, nachdem die bisherige Vorsitzende Anke Pfeil wenige Tage vor dem Empfang ihr Amt aus persönlichen Gründen abgegeben hatte. Neben dem Kreisverband der Liberalen hatten auch die FDP Verbände Hanau, Bruchköbel, Nidderau, Schöneck und Großkrotzenburg zu dem Empfang eingeladen.

Und so nutzte Dr. Ralf-Rainer Piesold von der Hanauer FDP in seiner Begrüßung die Gelegenheit, auf die Ereignisse in Paris einzugehen. „Die Attentate, die auf einer radikalen Gewaltbereitschaft, einer tiefen Unmenschlichkeit, aber insbesondere auf einer totalitären Intoleranz beruhen, haben als Reaktion eine Betroffenheit ausgelöst, die beispielhaft ist“ und gezeigt habe, „dass die freiheitlichen Werte unserer aus der Aufklärung hervorgegangenen Gesellschaft für uns unantastbar“ sind.

Auf das internationale politische Parkett führte Gastredner Professor Dr. Thomas Jäger, Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Politik und Außenpolitik an der Universität Köln. Am Beispiel des Ukrainekonflikts machte Jäger deutlich, dass die dortige Krise eigentlich nichts weiter ist als ein Stellvertreterkrieg, den Russland und die USA ausfechten, deren Beziehungen momentan wieder „auf einem Tiefpunkt“ angekommen seien.

dk

Sie waren die Chefs der FDP

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