Eröffnung ist für Herbst geplant

Fitnesszentrum im alten Aldi-Gebäude

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Seit gut einem Jahr steht das Aldi-Gebäude leer. Dort entsteht ein Gesundheits- und Fitnesszentrum.

Steinheim - Wo zuletzt der Discounter Aldi seine Waren verkauft hat, soll künftig an Fitnessgeräten geschwitzt werden. Das Behindertenwerk Main-Kinzig will an der Otto-Hahn-Straße in Steinheim das Gesundheits- und Fitnesszentrum Westpark einrichten.

Start soll bereits im Herbst dieses Jahres sein. Das Zentrum bietet einen Trainingsbereich mit klassischen Kraft - und Ausdauergeräten sowie speziellen Geräten für behinderte Menschen. Außerdem sollen Physiotherapie, Krankengymnastik und Reha-Sport angeboten werden. Ergänzt werden soll das Angebot durch Seminare und Vorträge zu Gesundheitsthemen. Zur Einrichtung werden auch eine Sauna sowie eine Cafeteria gehören.

Mit rund 495.000 Euro fördert der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen den Inklusionsbetrieb Westpark GmbH. Hier werden Vollzeitarbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen geschaffen, die unter anderem derzeit in der benachbarten Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten, „Das Gesundheits- und Fitnesszentrum ist ein besonderer Inklusionsbetrieb, da er nicht nur Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen bietet, sondern deren Dienstleistungen im Gesundheitsbereich gleichermaßen für behinderte und nicht behinderte Menschen gedacht sind“, erklärt LWV-Landesdirektorin Susanne Selbert.

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Gesellschafter des Inklusionsbetriebs ist das Behindertenwerk Main-Kinzig e.V. (BMWK), das im Main-Kinzig-Kreis sowohl Werkstätten für Behinderte, als auch Inklusionsunternehmen in anderen Geschäftsbereichen unterhält, darunter Bürodienstleistungen, Wäscheservice und einen Gartenbaubetrieb.

Das Behindertenwerk hat den ehemaligen Aldi-Markt für das Projekt in Steinheim gekauft. Das Gebäude steht leer, seit Aldi im vorigen Jahr wenige hundert Meter weiter in das neue Einkaufszentrum Rondo umgezogen ist. Geplant ist, dass in dem Gesundheits- und Fitnesszentrum Westpark von 27 Vollzeitstellen 12 Stellen mit schwerbehinderten Menschen besetzt werden. Die Gesamtkosten des Umbaus und der Ausstattung belaufen sich laut Landeswohlfahrtverband auf 707.000 Euro. (cs.)

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