Familiärer Budenzauber

35. Großauheimer Weihnachtsmarkt lockt zahlreiche Besucher

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Kunst und Kunsthandwerk lockten parallel zum Großauheimer Weihnachtsmarkt ins Bürgerhaus Alte Schule. Dort stellten unter anderem Künstler der Lukasgilde aus.

Unter dem grauen Himmel des dritten Adventssonntags sorgten Lichterketten gestern auf dem 35. Großauheimer Weihnachtsmarkt für eine wohltuende Atmosphäre.

Großauheim – Insgesamt 47 Stände und Buden hatte der eintägige Weihnachtsmarkt unter freiem Himmel und in den Räumen der Alten Schule zu bieten.

Das sei mittlerweile so etwas wie der Standard, sagt Monika Dreller vom Großauheimer Organisationsteam. Alleine wegen der beengten Platzverhältnisse lasse sich das Angebot nicht vergrößern. Aber auch so zeigte sich der Großauheimer Weihnachtsmarkt am 3. Adventssonntag wieder als Anziehungspunkt nicht nur für Großauheimer, die die familiäre Atmosphäre ihres Weihnachtsmarktes zu schätzen wissen. Irgendwie ist es ja auch eine Veranstaltung von Großauheimern für Großauheimer. Die August-Gaul-Schule lockte am Markteingang mit Langos und anderen Köstlichkeiten, die Eichendorff-Schule hatte Tüten mit selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen im Sortiment. Gebackenes gab es auch auch am Stand der Lindenauschule, deren Bläserklasse den Weihnachtsmarkt musikalisch eröffnet hatte.

Vereine, helfende und unterstützende Institutionen wie beispielsweise Telefonseelsorge oder das Kümmern um die finanzielle Zukunft des Kinderhospizdienstes sind seit geraumer Zeit fester Bestandteil des Großauheimer Weihnachtsmarktes, den Ortsvorsteher Reiner Dunkel, schon einer gewissen Tradition folgend, mit einem stimmungsvollen Weihnachtsgedicht einleitete.

Jede Menge Selbstgebackenes gab es am Stand der Eichendorff-Schule.

Auch Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky lobte die sozialen Akzente, die der Großauheimer Weihnachtsmarkt immer wieder setze. Denn gerade auch in der vorweihnachtlichen Zeit sei es angesagt, die Menschen, die weniger vom Glück begünstigt seien, „im Blick“ zu behalten. Auch Sabine Läpple in ihrer Rolle als Frau Irminrat riet dazu, „dass wir alle etwas enger zusammenrücken“ und die Welt „zu einem besseren Platz machen.“ Dr. Thomas Göbel vom Veranstalter dankte allen freiwilligen Helfern, die sich am Sonntagmorgen ab 8 Uhr um den Aufbau des Weihnachtsmarktes gekümmert hatten – und das bei teilweise strömenden Regen. Besser hatten es die Künstler der Lukasgilde und weitere Kreative, die ihre Stände im Bürgerhaus Alte Schule aufgebaut hatten und dort parallel zum Weihnachtsmarkt Kunst und Kunsthandwerk anboten.

VON DIETER KÖGEL

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