Zwei Nominierungen, aber kein Preis

Brüder-Grimm-Festspiele gehen in Hamburg gegen starke Musical-Konkurrenz diesmal leer aus

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Allein die Nominierung von Jonas Hein und Peter Lewys Preston als beste Musical-Darsteller wertet Intendant Engel als besondere Auszeichnung. 

Am Ende hat es diesmal nicht für eine Top-Platzierung gereicht. Dennoch sind die Brüder-Grimm-Festspiele mit dem Ergebnis des in Hamburg verliehenen Deutschen Musical-Theater-Preises 2019 zufrieden.

Hanau – Zweimal war das diesjährige Musical „Jacob und Wilhelm - Weltenwandler“ nominiert worden: Jonas Hein und Peter Lewys Preston waren als Jacob und Wilhelm Grimm für die Kategorie Bester Hauptdarsteller unter den drei Kandidaten für den Preis, der am Ende an Armin Kahl für seine Rolle in „Drei Männer im Schnee“ ging. Der auch in Hanau tätige Markus Syperek war gleich zweimal in der Kategorie „Bestes musikalisches Arrangement“ nominiert. Er gewann auch – allerdings mit seiner Arbeit für das Musical „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ (Landestheater Linz).

In der jungen Geschichte des deutschen Musical-Preises waren die Festspiele seit 2016 regelmäßig erfolgreich. Sie gewannen mehrfach. Zweimal wurden Ulla Röhrs und Wiebke Quenzel für beste Kostüme und Maske ausgezeichnet, 2017 wurde „Vom Fischer und seiner Frau“ zum besten Musical gekürt und Anna Montanaro als beste Hauptdarstellerin.

Allein die Nominierungen in diesem Jahr seien „angesichts der starken Konkurrenz eine besondere Auszeichnung, auf die wir stolz sein dürfen“, sagt Festspiel-Intendant Frank-Lorenz Engel. Dass es am Ende diesmal für das Siegertreppchen nicht gereicht hat, bezeichnet der Festspielleiter als Herausforderung für das nächste Jahr, wenn „Das tapfere Schneiderlein“ als Musical die Saison 2020 eröffnen wird.

Das diesjährige Musical „Jacob und Wilhelm - Weltenwandler“ kommt derweil ins Kino. Am kommenden Dienstag, 15. Oktober, 19.30 Uhr, sowie am 19. und 20. Oktober, jeweils 11 Uhr, ist der Musical-Film im Kinopolis zu sehen. Karten gibt es im Internet unter kinopolis.de für neun Euro.

Außerdem werden Inszenierungen der zurückliegenden Spielzeit als DVDs aufgelegt, die pünktlich zum Start des Weihnachtsgeschäfts in den Handel kommen sollen.

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