Ein Foto mit Obelix & Co.

Buntes Programm beim „Family Day“ in der Innenstadt

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Kistenklettern war eine der Aktionen, die die Feuerwehr auf dem Freiheitsplatz anbot.

Das Wetter meinte es fast zu gut am Samstag, als die städtische Hanau Marketing und der Marketing Verein zum „Family Day“ in die Innenstadt eingeladen hatten.

Hanau – Bei 30 Grad verwandelten sich die Straßen und Fußgängerzonen in ein echt heißes Pflaster und ließen beim Gang durch die City den Schweiß fließen. Die Hanauer Feuerwehr, die am Freiheitsplatz zusammen mit den Hilfs- und Rettungsdienste aus dem Gefahrenabwehrzentrum und der Polizei mit Infoständen und Aktionen präsent war, bewässerte denn auch kurzerhand das heiße Pflaster dort, wo die jungen Besucher gut betreut aufgestapelte Getränkekisten erklettern konnten. Die Johanniter hatten für erschöpfte Gäste gar Liegestühle aufgestellt. Nicht nur hierfür gab es Nachfrage. Auch für die Dienste der Helfer und Retter legten die Besucher Interesse an den Tag. Das war ja auch Sinn der Sache, wie Hanaus Feuerwehrchef Peter Hack sagte: „Wir wollen natürlich auch ein bisschen für uns werben.“

Eine farbenfrohe Parade von Maskottchen, Comicfiguren und Helden aus Filmen gehörte zum „Family Day“, der am Samstag viele Menschen in die Innenstadt lockte.

Geworben wurde allenthalben beim „Family Day“: Für Gebrauchtes beim Flohmarkt im Fronhof und für Neues in den Geschäften der Innenstadt. Im Innenhof des Forums Hanau wurde die Werbetrommel für einen neuen Kinofilm für Kinder gerührt, Foto mit den virtuellen Filmstars inklusive, bevor man das mühselige Schlangestehen vor dem Fotostand auf einer Hüpfburg kompensieren konnte. Viel Zeit blieb dazu nicht. Denn die Zahl der Figuren aus der Sesamstraße, der Maskottchen von Städten, Unternehmen oder aus bekannten Comic-Heften nahm zu: Die große Parade der Figuren an der Bühne Freiheitsplatz/Hammerstraße stand an. Es war das Stelldichein aller Gestalten, die am Samstag in der Innenstadt unterwegs waren. Auch wenn Obelix seinen Hinkelstein nicht dabei hatte – er war begehrtes Fotomotiv. Ebenso wie die Gäste des Vereins Lawsman, dessen Mitglieder sich wie Figuren aus bekannten Filmen kleiden – ob als Space-Piloten, Prinzessin Leia aus „Star Wars“ oder als Geisterjäger. Mit Sammelbüchsen durchstreiften sie die Straßen. Der Erlös geht an die Stiftung für krebskranke Kinder in Frankfurt, bei denen die Lawsman-Mitglieder regelmäßig Besuche machen, „um die Schwere aus dem Alltag zu nehmen“, wie Vorsitzender Jens Sioll sagt. Rund 700 Mitglieder haben die Lawsman bundesweit.

Zum Künstler konnte man in der Rosenstraße werden, wo Sandskulpturen kreiert wurden.

Zudem war es in der Rosenstraße möglich, sich im Herstellen von Sandskulpturen zu üben. Mehr als 70 Säcke eines Lehm-Sandgemischs wurden herangekarrt und für das Projekt in Blockform gestampft. Das kreative Angebot erwies sich als gelungene, generationenübergreifende Aktion, die dem Motto „Family Day“ durchaus gerecht wurde.

Dieter Kögel

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