FGH lehnt eine Fraktionsgemeinschaft ab

Hanau - Mit einem Stadtverordneten, dem Spitzenkandidaten Robert Erkan, wird das Forum Gemeinsames Hanau (FGH), künftig der 53-köpfigen Stadtverordnetenversammlung angehören.

„Wir wollen frischen Wind in die Hanauer Kommunalpolitik bringen und neue Denkanstöße vermitteln“, gibt sich Erkan zuversichtlich. Eine erste Gelegenheit dazu seien Sondierungsgespräche mit verschiedenen Parteien gewesen. Dabei habe es auch Kooperationsangebote an das FGH gegeben. Auch die Möglichkeit der Bildung von Fraktionsgemeinschaften sei erörtert worden.

Mit nur einem Sitz hat das FGH keinen Fraktionsstatus und ist damit formal in der politischen Arbeit benachteiligt. Gleichwohl habe eine Mitgliederversammlung beschlossen, dass sich das FGH seine Eigenständigkeit im Stadtparlament bewahren werde. Die politisch-inhaltlichen Schnittmengen mit den anderen Parteien seien einfach zu dünn, um eine Fraktiongemeinschaft zu bilden. „Als neue und vor allem unabhängige politische Organisation in Hanau haben wir eher eine Chance, in den nächsten Jahren zu wachsen“, glaubt John Kannamkulam, der stellvertretende FGH-Vorsitzende. Die bisherigen Kooperationsangebote anderer Parteien werde man aber prüfen und weiter mit den entsprechenden Parteien kollegial diskutieren.

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