Mainfähre

Nach Fähren-Aus Brücke wieder im Gespräch

Kurz nach der Havarie im vergangenen Sommer lag die „MS Dörnigheim“ noch neben dem Anleger am Ufer vertäut.
+
Kurz nach der Havarie im vergangenen Sommer lag die „MS Dörnigheim“ noch neben dem Anleger am Ufer vertäut.

Hanau – Nachdem die Mainfähre zwischen Mühlheim und Maintal vor dem endgültigen Aus steht (wir berichteten), fordert der Vorsitzende der SPD Steinheim, Max Bieri, eine tragfähige Lösung – „und das ist nun mal eine Brücke.“ Die Überlastung der Steinheimer Mainbrücke hänge auch damit zusammen, dass es keinen Brückenübergang zwischen Maintal und Mühlheim gibt. Der nächste Übergang mainabwärts befindet sich erst zwischen Offenbach und Frankfurt. Bieri: „In einer dicht besiedelten Region wie der unseren, ist ein so langer Flussabschnitt ohne Brücke eine echte Rarität und alles andere als zeitgemäß. “ Wer Anlieger entlasten, Wege verkürzen, Verkehrsströme entzerren und Umwege vermeiden wolle, der müsse sich für eine feste Flussüberquerung als Brücke einsetzen. „Wir Steinheimer müssen endlich signifikant vom Durchgangsverkehr entlastet werden“, so Bieri.

Die Idee einer Brücke in diesem Bereich ist nicht neu. Sie wird seit vielen Jahren immer wieder mal ins Gespräch gebracht. Zuletzt hatte der damalige Hanauer Stadtrat Andreas Kowol (Grüne) Gespräche geführt (wir berichteten).   cs.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare