Grüne kritisieren Urteil

Petition gegen zweites Atomlager

Hanau -  Mit Bedauern haben die Hanauer Grünen das Urteil des Frankfurter Verwaltungsgerichts zu Kenntnis genommen und unterstützen den Magistrat der Stadt Hanau in seiner Haltung, den Bau eines weiteren Atommüll-Zwischenlagers mit allen politischen und juristischen Mitteln zu verhindern.

Auch rufen die Grünen die Bürgerschaft dazu auf, die Stadt hierbei mit einer Online-Petition zu unterstützen. In einem früheren Kompromiss kam die Stadt Hanau überein, dass nur der in Hanau angefallene Müll auf dem Gelände im Industriepark Wolfgang zu lagern sei. Inakzeptabel sei aber, dass nun auch noch Atommüll aus dem gesamten Bundesgebiet in Hanau lagern solle. (did)

Hendricks: Stellen Endlager-Suche vom Kopf auf die Füße

Wohin damit? Seit Jahrzehnten ist die Suche nach einem Endlager-Standort äußerst umstritten. Foto: Jens Wolf
Reaktoren und Dampferzeuger aus rückgebauten Atomkraftwerken im Zwischenlager in Lubmin. Foto: Jens Büttner
Ein Castor-Behälter wird vor dem AKW Obrigheim mit Hilfe eines Lastwagens auf ein Schiff geschoben. Wo der Atommüll einmal lagern wird, ist weiterhin offen. Foto: Uwe Anspach
Bis 2031 soll ein Ort gefunden werden, an dem der strahlende Abfall eine Million Jahre lang sicher lagern kann. Foto: Stefan Sauer
Hendricks: Stellen Endlager-Suche vom Kopf auf die Füße

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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