Autoposer

Illegales Rennen: Polizei kesselt zahlreiche Autos am Kinzigbogen ein

Hessen, Frankfurt/Main: Zu Lichtspuren verwischt sind die Fahrzeuge auf der Autobahn 661. Die Aufnahme entstand mitgezogen aus freier Hand bei einer Belichtungszeit von einer fünftel Sekunde. (Symbolbildsammlung)
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Gefährlich schnell: Ein Raser auf der Autobahn (Symbolbild)

Für dutzende Teilnehmer endete ein Raser-Treffen in Hanau in einer Kontrolle der Polizei – die davor sichergestellt hatte, dass keines der PS-starken Autos die Szene frühzeitig verlassen konnte.

  • Schon wieder haben am Kinzigbogen in Hanau illegale Rennen stattgefunden.
  • Die Polizei riegelte vorsorglich einen Parkplatz mit mehreren Streifenwagen ab.
  • Mit der Blockade wollte die Polizei die Flucht der am Rennen beteiligten, zum Teil getunten Wagen verhindern.

Hanau - Mit reichlich Lärm haben zahlreiche Autoposer auf einem Parkplatz in Hanau die Polizei auf sich aufmerksam gemacht. Anwohner meldeten der Polizei laut Bericht des Präsidiums Südhessen am Freitag (04.12.2020) gegen 22 Uhr, dass auf dem Parkplatz am Kinzigbogen illegale Rennen stattfinden würden, es sei außerdem gedriftet worden. Die Polizei reagierte auf Grundlage ähnlicher Erfahrungen ensprechend. Im Mai trafen Einsatzkräfte nach einem illegalen Rennen knapp 50 Autos am Kinzigbogen an.

Autoposer in Hanau: Auf Parkplatz am Kinzigbogen festgesetzt und kontrolliert

Mit mehreren Streifenwagen, zum Teil auch von umliegenden Dienststellen, riegelte die Polizei laut eigenen Angaben zeitgleich alle Zufahrtswege zum Parkplatz am Kinzigbogen in Hanau ab – früh genug, um etwa 80 Fahrzeuge mit deren Fahrern und Begleitern festzusetzen. Nachdem die Polizei Personalien aufgenommen hatte, wurden einige Beteiligte per Platzverweis des Parkplatzes verwiesen. Einige mussten den Heimweg sogar ohne fahrbaren Untersatz antreten: Zwei Wagen besaßen wegen baulicher Anpassungen, sogenanntem Tuning, keine Betriebserlaubnis mehr. Für die Anwohner kehrte der Polizei zufolge gegen 23 Uhr Ruhe ein. (Matthis Pechtold)

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