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Corona: 10000 Anrufe gehen pro Tag beim Main-Kinzig-Kreis ein - Menschen in Quarantäne

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Coronavirus: Im Main-Kinzig-Kreis steigt die Anzahl der nachweislich infizierten Personen. (Symbolbild)

Mehr als 40 Menschen mit Corona befinden sich im Main-Kinzig-Kreis in häuslicher Absonderung. Bisher sind nicht bei allen die Ansteckungswege klar.

  • Das Coronavirus geht weiter in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis um
  • 40 Menschen sind wegen Corona in Quarantäne
  • Bürgertelefon bekommt 10000 Anrufe

Hanau – Mehr als 40 bestätigte Fälle von Menschen, die an Corona erkrankt sind, befinden sich im Main-Kinzig-Kreis nach neustem Stand in häuslicher Absonderung. Die große Mehrzahl verläuft laut Meldung des Kreises milde, die Erkrankten zeigen überwiegend leichte Erkältungssymptome, vergleichbar mit einem grippalen Infekt. Insgesamt sind dem Main-Kinzig-Kreis am Mittwoch zehn neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Betroffenen wohnen in Hanau (3), Bruchköbel (2), Freigericht, Nidderau, Gelnhausen und Rodenbach und befinden sich in häuslicher Isolierung. Die Ermittlungen zu den Ansteckungswegen sind noch nicht abgeschlossen.

Coronavirus in Hanau: Mann wegen Corona im Krankenhaus

Ein Mann aus Schöneck, Jahrgang 1952, musste stationär aufgenommen werden. Am späten Nachmittag kam ein weiterer Patient ins Krankenhaus, eine Infektion mit Corona ist allerdings noch nicht eindeutig bestätigt.

Beim Bürgertelefon des Kreises und anderen Anlaufstellen gehen unterdessen so viele Anfragen ein, dass die Mitarbeiter diese nicht mal mehr annähernd bewältigen können. Der Main-Kinzig-Kreis startet deshalb das digitale Service- und Informationsangebot „CoroNetz“. Im Mittelpunkt stehen alle Themen rund um Gesundheit und Hygiene. Die digitale Plattform ist über die Homepage des Kreises (mkk.de) zu erreichen, soll sukzessive ergänzt und ständig aktualisiert werden.

Coronavirus in Hanau: Main-Kinzig-Kreis bekommt bis zu 10000 Anrufe pro Tag

Bis zu 10 000 Anrufe mit häufig wiederkehrenden Fragen sind laut Pressemitteilung des Main-Kinzig-Kreises täglich aufgelaufen, aber nur ein Bruchteil konnte von den gut zehn Beschäftigten angenommen werden.

Auf der Homepage des Kreises wurde unter dem Begriff „CoroNetz“ eine entsprechende Schnittstelle mit Formularen und Fakten geschaffen. „Wir wollen damit die Erreichbarkeit verbessern und sicherstellen, dass uns keine wichtigen Hinweise verloren gehen“, beschreibt Landrat Thorsten Stolz die Idee.

Menschen mit Verdacht auf Coronavirus sollen digital erfasst werden

Auch Menschen mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus sollen dort digital erfasst werden. Dafür gebe es ein klar strukturiertes Abfrageprofil, wie es auch parallel am Bürgertelefon praktiziert werde.Auch Ärzte oder medizinisches Personal erhalten so einen schnelleren Zugang zum Gesundheitsamt haben. „Zur Zeit sind auch die wichtigen Telefonleitungen häufig besetzt, was zu erheblichen Problemen führt“, berichtet Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler 

kd

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