Happy End im Dreieck?

Lange Zeit galt das innere Dreieck als der Schwachpunkt bei der Konversion des ehemaligen Militärflughafens in einen Logistikpark. Aufgrund seiner vielen unter Denkmalschutz stehenden Gebäude war das Triangle nur schwer vermittelbar. Projekte wie die Autostadt und das Pferdesportzentrum, die letztlich aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt wurden, ließen nichts Gutes vermuten. Das Dreieck drohte auf ewig ein Schandfleck zu bleiben, das auch angrenzende Projekte lähmte. Deshalb ist die Ansiedlung des Internetriesen Google eine gute Nachricht. Denn im Zeitalter der zunehmenden Digitalisierung ist ein Rechenzentrum eine sichere, krisenfeste Bank. Die Ansiedlung des Global Players ist zudem eine Aufwertung für den westlichen Main-Kinzig-Kreis. Vor allem Bruchköbel und Erlensee können vom Image des Weltkonzerns profitieren, wenn dieser seine Ankündigung umsetzt und den enormen Energiebedarf für sein Rechenzentrum mit regenerativer Energie deckt. Im Wettbewerb der Regionen hat der Main-Kinzig-Kreis durch den Ausbau des Breitbandnetzes eine gute Grundlage geschaffen, um sich zu behaupten. Das Rechenzentrum in Erlensee dürfte ein weiterer Standortvorteil sein.

Von Holger Weber

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