Vor 50 Jahren

Steinheims größter Fußballerfolg

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Das Meisterteam des SV 1910 Steinheim aus dem Jahr 1963. Ihm gehörten an: Anton Döbert, Dieter Felber, Wolfgang Roth, Günter Spahn, Ludwig Adam, Reinhold Engelhardt, Klaus Färber, Willi Nazarenus, Uwe Helmig, Rudolf Dötzner, Heinz Kern, Adam Franz, Heinrich Thomas, Manfred Haas, Heinz Weiskopf, Norbert Schmitt, Norbert Hahn, Peter Wolter, Josef Garcia

Steinheim - 50 Jahre ist es nun her, seit die vielleicht beste aus Eigengewächsen stammende Fußballmannschaft des Sportverein 1910 Steinheim (jetzt SVG) von Sieg zu Sieg eilte und kometenhaft durch die Fußball-Ligen marschierte.

Innerhalb von drei Jahren stieg die Mannschaft in den Jahren 1963 bis 1965 dreimal hintereinander auf. Nach der Meisterschaft in der damaligen A-Klasse (heute Kreis-Oberliga) folgte der Aufstieg in die Bezirksliga (heute Gruppenliga) und anschließend der Aufstieg in die Gruppenliga (damals vierte Liga). Nur knapp verpasste man den Sprung in die Hessenliga, damals die 3. Liga. Im entscheidenden Spiel gegen Hanau 1893 reichte es auf neutralem Boden in Großauheim - vor 5000 Zuschauern - nur zu einem 1:1 Unentschieden. Ein Sieg wäre notwendig gewesen, um dann gegen die Spvgg. Bad Homburg das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Hessenliga zu bestreiten.

Einer, der damals mit dabei war, ist Uwe Helmig. „Rückblickend kann man festhalten, dass dieser rasante Aufstieg seine Basis hatte in der Verpflichtung von Willi Nazarenus, damals ein Vertragsspieler von Kickers Offenbach, der 1962 als Spielertrainer zum SV Steinheim kam,“ erinnert sich Helmig. Mit fast ausschließlich Spielern aus der ehemals selbständigen Stadt Steinheim habe das Team vom „Pfaffenbrunnen“ die Fußballszene in Hessen aufgemischt. Einige Spieler aus der damaligen SV-Mannschaft wurden sogar zu Testspielen der Hessenauswahl eingeladen. Und mit Klaus Färber setzte sich einer von ihnen später als Vertragsspieler bei Kickers Offenbach durch.

Bei diesen Vereinen verdienen die Spieler am meisten

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Und natürlich weckte dieser sportliche Erfolg auch die Begeisterung der Steinheimer. „Nicht selten waren bei den Heimspielen des Sportverein 1910 zwischen 1000 und 3000 Zuschauer zugegen“, erzählt Helmig. Bei einem Treffen der „Altfußballer“ aus dieser Zeit im Clubheim des SVG Steinheim am Donnerstag, 31. Oktober, wollen die „Ehemaligen“ die alten Zeiten wieder aufleben lassen. Dabei wird auch wohl so manches „wenn“ und „aber“ mal wieder zur Sprache kommen. Und bestimmt wird auch mal das alte Vereinslied des ehemaligen SV 1910 angestimmt: „Wir sind die Fußballspieler aus Steinheim an dem Main, wir tragen schwarze Hosen und schwarz-weiß Trikotlein....“

did

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