Männer-Quartett flüchtet ohne Beute

Jugendlicher beklaut Rentner und tritt zu

Hanau - Es ist vielleicht der Frust über die ausgebliebene Beute, weswegen gestern Nachtmittag ein jugendlicher Straßenräuber aggressiv wird. Der etwa 14-Jährige ist Teil eines jungen Männer-Quartetts, das versucht, einen 76-Jährigen zu beklauen.

Laut Polizei begegnete den vier Männern gegen 14.45 Uhr auf der Güterbahnhofstraße ein älteres Paar. Nachdem man aneinander vorbeigelaufen war, drehte sich der augenscheinlich Jüngste der Gruppe um und zog dem spazierengehenden Senior das Portemonnaie aus der Gesäßtasche. Allerdings war die Geldbörse leer - das wiederum führte dazu, dass der Taschendieb zunächst leicht gegen das Bein seines 76-jährigen Opfers trat und dann Geld forderte. Da dies sowie eine Geldforderung an die elf Jahre jüngere Begleiterin des unverletzt gebliebenen Seniors nichts einbrachte, rannten die vier Männer schnell in Richtung Hauptbahnhof davon. Drei der dunkelhaarigen Täter wurden als 16 bis 20 Jahre alt beschrieben, der Hauptakteur soll wohl zwei bis drei Jahre jünger gewesenen sein. Die Güterbahnhofstraße verläuft parallel zur Willy-Brandt-Straße, die von der Ehrensäule zur Eisenbahnbrücke führt. Im dortigen Bereich könnte das Räuber-Quartett anderen Passanten oder Autofahrern aufgefallen sein. Hinweise an 06181/100-123. (kl)

Spektakuläre und kuriose Raubüberfälle

Rubriklistenbild: © dpa

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