Konstituierende Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung

Der parlamentarische Alltag beginnt wieder

Hanau - Sechs Wochen nach der Kommunalwahl beginnt auch in Hanau wieder der parlamentarische Alltag. Am Montag, 18. April, trifft sich die neugewählte Stadtverordnetenversammlung ab 17 Uhr zur konstituierenden Sitzung im Congress Park Hanau. In den Tagen darauf folgen die konstituierenden Sitzungen der insgesamt acht Ortsbeiräte. Von Dirk Iding 

Wahlhandlungen werden jeweils im Mittelpunkt der Sitzungen stehen. So wählt die Stadtverordnetenversammlung nach der Eröffnung durch die Alterspräsidentin Hannelore Bunz (SPD) zunächst die neue Stadtverordnetenvorsteherin, die auch die alte sein wird. Als größte Fraktion obliegt den Sozialdemokraten das Vorschlagsrecht für diesen Posten und sie werden erneut Beate Funck nominieren, die bereits seit 2011 „erste Bürgerin“ Hanaus ist. Nach der Wahl ihrer beiden Stellvertreter sowie der vier Beisitzer im Präsidium der Stadtverordnetenversammlung folgt die Wahl der sieben ehrenamtlichen Stadträte, die gemeinsam mit den drei hauptamtlichen Dezernenten den zehnköpfigen Magistrat bilden. Dieses Gremium ist so etwas wie die Stadtregierung.

Ebenfalls auf der Tagesordnung der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung steht die Verleihung der Ehrenbezeichnung „Stadtälteste(r)“ an Gertrud Becker, Monika Heck, Roswitha Kießling, Ingrid Luber, Michael Goebler und Mosharaf Hossain. Diese Ehrenbezeichnung wird an Persönlichkeiten verliehen, die aus der aktiven Kommunalpolitik ausgeschieden sind und mindestens 20 Jahre ein Mandat in Stadtverordnetenversammlung, Ortsbeirat oder Magistrat ausgeübt haben. Von den zu Ehrenden blicken Michael Goebler (41 Jahre) und Roswitha Kießling (40 Jahre) auf die längste Zeit aktiver kommunalpolitischer Tätigkeit zurück.

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Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag kommender Woche kommen dann auch die acht Hanauer Ortsbeiräte zu ihren konstituierenden Sitzungen zusammen. Dort steht jeweils die Wahl des Ortsvorstehers und des stellvertretenden Ortsvorstehers im Mittelpunkt der Sitzungen. Das Vorschlagsrecht liegt nach parlamentarischen Brauch bei den Parteien, die bei der Kommunalwahl die meisten Stimmen geholt haben. Danach dürften sieben künftige Ortsbeiräte aus Reihen der SPD kommen, nur in Steinheim könnte erneut Klaus Romeis von der CDU als Ortsvorsteher zum Zug kommen.

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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