1,3 Millionen Euro für Kunst im Straßenraum

Hanau - Rund 1,3 Millionen Euro will die Stadt Hanau in den nächsten fünf Jahren für Kunst und Kultur im öffentlichen Straßenraum ausgeben. Das sieht eine Vorlage des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung vor. Von Dirk Iding

Danach sollen in den nächsten Jahren insbesondere Gelder für die Aufstellung eines historischen Ziehbrunnens an der Gärtnerstraße, den Wiederaufbau der Skulptur „Die sechs Schwäne und ihre Schwester“ am Schlossplatz oder im Schlossgartenweiher, die Rekonstruktion der historischen Turmhaube der Alten Johanneskirche, die Realisierung eines Oppenheim-Denkmals auf dem Freiheitsplatz, die Rekonstruktion des im Krieg zerstörten Röhrenbrunnens sowie die Schaffung der so genannten „Neustadt-Sitzgruppe“ des Künstlers Claus Bury an der Französischen Allee ausgegeben werden.

„Über manche dieser Projekte diskutieren wir bereits seit Jahrzehnten, ohne dass sich etwas getan hätte. Der jetzt mit dem Wettbewerblichen Dialog angestoßene Stadtentwicklungsprozess bietet die einmalige Chance, endlich einige Wünsche an Kunst und Kultur im öffentlichen Straßenraum zu verwirklichen, die für unsere Stadtidentität wichtig sind“. meint Hanaus Oberbürgermeister und Kulturdezernent Claus Kaminsky. In der Summe von rund 1,3 Millionen Euro seien auch 300.000 Euro enthalten, die für kleinere Maßnahmen sowie Erinnerungstafeln oder Hinweisschilder genutzt werden könnten.

Mit Blick auf die Gesamtsumme, die in den nächsten Jahren in den Stadtumbau investiert werden soll, hält Kaminsky die Ausgaben für Kunst und Kultur im öffentlichen Straßenraum für vertretbar.

Auch der Hanauer Kulturbeauftragte Klaus Remer begrüßte die Vorlage, die am Montag, 30. Januar, auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung steht. Noch in diesem Jahr soll die Schwanenskulptur von Albrecht Glenz zunächst im Schlossgartenweiher neu aufgebaut werden, der alte Ziehbrunnen an der Gärtnerstraße einen neuen Platz erhalten sowie mit der Rekonstruktion der Turmhaube der Alten Johanneskirche begonnen werden. Letzteres kostet insgesamt rund 120 .000 Euro, die Stadt will das Projekt mit 60.000 Euro unterstützen.

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