Gespräch mit Bundestagsabgeordneten

IHK macht weiter Druck für S-Bahn-Bau

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Hanau  - Die Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern hält den politischen Druck in Sachen „Nordmainische S-Bahn“ hoch. So lud sie die hiesigen Vertreter von CDU und SPD im Bundestag zu einem „Frühstücksgespräch“ ein.

Dabei waren sich Kammer und Politiker einig, dass die Nordmainische ein wichtiges Infrastrukturprojekt für die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Metropolregion Frankfurt ist, wie der SPD-Abgeordneter Sascha Raabe betonte.

Bereits zuvor hatte die Kammer ein Gespräch mit den hiesigen Landtagsabgeordneten zu dem Thema organisiert. Im Gespräch mit den Bundestagabgeordneten sowie dem Ersten Kreisbeigeordneten Andre Kavai, der demnächst als Geschäftsführer zum Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) wechseln wird, ging es vor allem um die Frage, welche politischen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Projekt zu realisieren.

„Schon seit den 80er Jahren wird über die Nordmainische S-Bahn gesprochen. Ich arbeite mit daran, dass jetzt endlich konkrete Entscheidungen für den Bau der Strecke getroffen werden“, versicherte die Hanauer CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert.

Ein wichtiger Schritt

„Die Bildung einer Taskforce zum Thema ist ein wichtiger Schritt, um den Austausch aller Beteiligten und die nötige Transparenz zu sichern. Es ist auch wichtig, dass das Land Hessen seine bereits im letzten Jahr signalisierte Unterstützung für die neue S-Bahnanbindung aufrechterhält“, erläuterte Kavai.

Unterstützung für die Nordmainische S-Bahn kam auch von der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Müller, die in diesem Zusammenhang auch auf den Bau der Bahnstrecke Hanau-Würzburg-Fulda verwies. Müller: „Ich erhoffe mir natürlich von der IHK ein genauso großes Engagement für den Bau der Bahnstrecke Frankfurt-Würzburg-Fulda, wie für die Nordmainische S-Bahn. Das beginnt bereits bei der Bürgerbeteiligung der Menschen im Ostkreis, denn hier ist noch viel zu tun.“

10 Jahre S-Bahn-Jubiläum: Bild-Voting

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Für IHK-Präsident Dr. Norbert Reichold steht fest: „Es kann nicht sein, dass die Nordmainische S-Bahn noch länger in der Planungsphase stecken bleibt. Mit der notwendigen politischen Unterstützung auf Landes- und Bundesebene können wir es jetzt erreichen, dass in ein paar Jahren die ersten Gleise verlegt werden. Wir müssen jetzt daran arbeiten.“

did

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