Nachwuchs rockte den Hang

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Sieben Bands mit insgesamt 30 Musikern boten den Besuchern des ersten Nachwuchs-Festivals der Steinheimer Vereine am Hellenhang fetzige Rockmusik.

Steinheim - Das war schon waschechter Festivalcharakter, der am Samstag für über sechs Stunden auf dem Gelände der Steinheimer SG Germania beim ersten „Rock am Hang,“ von der Interessengemeinschaft Steinheimer Vereine und Verbände (IgSV) organisiert und veranstaltet, geherrscht hat. Von Dieter Kögel

Die vorwiegend jungen Gäste konnten insgesamt sieben Musikgruppen hören, die sich auf die Ausschreibung der IgSV hin beworben hatten.

Die spielen alle umsonst. Nur aus Spaß an der Freude,“ so Wolf Voigt von der Interessengemeinschaft der Vereine, den sein grünes T-Shirt mit der schwarzen Aufschrift „Rock am Hang 2009“ als aktiven Helfer auswies. Mehr als 20 waren im Einsatz, um den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung – von den Eingangskontrollen wegen eventuell mitgeführten Alkohols angefangen bis hin zu Theken- und Küchendiensten – zu gewährleisten.

Neben den Schlosshofkonzerten als Angebot für die älteren Bürger, sollte auch ein Forum für junge Musik geschaffen werden, steht als Idee hinter der Veranstaltung. Einzige Voraussetzung: Die Bands sollten eine Verbindung zu Steinheim haben. Mindestens ein Bandmitglied, so sagt Voigt, müsse aus dem Stadtteil kommen, die Musiker sollten nicht älter als 20 Jahre sein. Sieben Bands hatten sich gemeldet, 30 Musiker standen am Samstag insgesamt nacheinander auf der Bühne, die jüngste Teilnehmerin am ersten Hangfestival war gerade einmal elf Jahre alt, der älteste 21.

Klaus und Claudia Rathmann hatten es im Vorfeld in die Hand genommen, das Musikhappening ins Rollen zu bringen. Sie freuen sich nicht nur über die Zustimmung des IgSV Vorstandes zu dem Projekt für Jugendliche, sondern auch über die aktive Unterstützung durch den Vereinsring und die angeschlossenen Vereine. „Das hat alles hervorragend geklappt,“ so Rathmann zufrieden.

So verschieden die Musik der sieben Bands, so verschieden auch die jungen Gäste. Von lockerer Sommerkleidung bis hin zum schwarzen Outfit, von lässigen Rapperhosen bis zu der Witterung angepassten Shorts und Shirts vereinte die Musik die Liebhaber der unterschiedlichen Stile, die von den Bands „90-60-90,“ „A 7,“ „Catch up Fire,“ „Cliffsight,“ „Hack the Planet,“ „Last Way out,“ „Paratwice“ auf der Bühne präsentiert wurden. Für einige der Bands der erste größere öffentliche Auftritt, auch wenn viele der Beteiligten in etablierten Musikvereinen sich seit langem ganz anderen musikalischen Stilrichtungen widmen.

Für die IgSV-Helfer steht bereits heute – vorbehaltlich der Zustimmung des Gesamtvorstandes – fest, dass diese ungewöhnliche Form der Jugendarbeit zu einer regelmäßigen Reihe im Kalender der Vereine werden soll.

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