Lärm-Klage gegen SVG

„Verständnis fällt schwer“

Steinheim - Steinheims Ortsvorsteher Klaus Romeis (CDU) hatte auf den offenen Brief von neun Anwohnern reagiert, die sich im Nachbarschaftsstreit zwischen dem SV Germania 1910 Steinheim zu einem Anlieger zu Wort gemeldet haben.

Romeis dankte den Anwohner-Familien „für die klare Worte, mit denen Sie als unmittelbare Nachbarn der Sportanlage am Pfaffenbrunnen versichern, dass ihnen die Nachbarschaft keinen Anlass zu Beschwerden gibt. “.

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Wie ausführlich berichtet, kommt der Widerstand gegen den Trainigsbetrieb auf einem von der Stadt als „Grünfläche“ ausgewiesenem, aber als Aufwärmgelände geplanten Teil des Sportgeländes nicht aus dem angrenzenden Neubaugebiet, sonderen von einem anderen Anlieger, der seit Jahrzehnten unweit des SVG-Geländes wohnt.

Anwohner seit längerem mit Fußballern im Clinch

Romeis weist in seinem Schreiben darauf hin, dass in die Kaufverträge für die Grundstück im neuen Teil an der Wilhelm-Paul-Straße auf Drängen des Ortsbeirates Klauseln aufgenommen wurden, dass die Käufer auf Unterlassungs-, Schadensersatz oder Entschädigungsansprüche wegen Lärms durch den Sportanlagenbetrieb verzichten. „Es fällt schwer, Verständnis für Klagen von Anwohnern aufzubringen, die durch solche Klauseln nicht gebunden sind“, schreibt Romeis. Der Anwohner, der gegen den SVG vorgeht, liegt offenbar schon seit langem mit den Fußballern im Clinch. Mit den Flächenausweisung im Bebauungsplan hat er offenbar einen Hebel gefunden und erreichte zunächst ein Einschränkung des Trainigsbetriebes.

Wer in der Nachbarschaft einer Sportanlage, eines Kindergartens oder eines Spielplatzes baue, müsse damit rechnen, dass davon auch Lärm ausgeht, so Romeis, der hofft, dass die Einschränkung des Trainingsbetriebs or allem im Interesse der Kinder und Jugendlichen „hoffentlich nicht von Dauer“ sein werde.

cs

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