Provida-Streife

Polizei erwischt Verkehrssünder bei Hanau: Selbst Kinder sind nicht richtig gesichert

rovida-Streife hat Verkehrssünder bei Hanau auf frischer Tat ertappt. Ihnen drohen Fahrverbote.
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Provida-Streife hat Verkehrssünder bei Hanau erwischt. Ihnen drohen Fahrverbote.

Die Polizei hat sie erwischt: Sie waren am Handy, zu schnell oder hatten Kinder nicht ordentlich gesichert. Nun drohen Bußgelder, Punkte und sogar Fahrverbot.

  • Die Provida-Streife der Polizei war bei Hanau unterwegs.
  • Auf den Bundesstraßen und Autobahnen hat sie Verkehrssünder erwischt.
  • Den Autofahrern drohen nun Bußgelder, Punkte und Fahrverbote.

Hanau – Sie sind zu schnell, beschäftigen sich während der Fahrt mit dem Handy oder haben sogar Kinder an Bord nicht richtig gesichert: Verkehrssünder, die die Provida-Streife bei Hanau im Main-Kinzig-Kreis erwischt hat. Sie waren auf den Bundesstraßen B43a und B45 sowie auf den Autobahnen A3 und A66 unterwegs.

Den Autofahrern drohen Bußgelder zwischen 120 und 160 Euro, Punkte im Zentralregister und in drei Fällen auch vierwöchige Fahrverbote, wie das Polizeipräsidium Südosthessen mitteilte. Die Verkehrssünder wurden von der Provida-Streife der Polizeiautobahnstation Langenselbold gefilmt und anschließend kontrolliert.

Von der Polizei bei Hanau erwischt: Vier Autofahrer am Handy

Während die Beamten von 8 bis 18 Uhr auf Streife unterwegs waren, hielten sie unter anderem vier Autofahrer an, die sich während der Fahrt mit ihrem Smartphone beschäftigten. Diese bekommen nach Angaben der Polizei jeweils einen Punkt und müssen Bußgelder in Höhe von 100 Euro zahlen.

Ein Autofahrer hatte trotz des Verbotes ein anderes Fahrzeug überholt. Dieser wurde erwischt und müsse ebenfalls mit einem Punkt und einem Bußgeld in Höhe von 70 Euro rechnen.

Kinder nicht richtig gesichert und auf der B43a bei Hanau zu schnell gefahren

Unter den Verkehrssündern war ein 30 Jahre alter Tourist aus Rumänien, wie die Polizei mitteilte. Mit seinem VW Golf befuhr er die B 43a in Richtung Hanauer Kreuz. Im Bereich der Fahrbahnteilung B45 und B43a ist die Geschwindigkeit wegen Brückenschäden von 100 auf 80 auf 60 begrenzt. Der Tourist fuhr dort aber mit Tempo 127, so die Polizei. Aus diesem Grund wurde er angehalten und kontrolliert.

Im Auto saßen zudem eine 27 Jahre alte Mutter mit drei kleinen Kindern. Allerdings war laut Polizei einzig das fünf Monate alte Baby richtig gesichert. Der Autofahrer habe anschließlich eine Sicherheitsleistung von über 500 Euro bezahlen müssen. Die Mutter habe mit ihren Kindern zudem eine Abholung organisiert, in einem Fahrzeug, das auch mit Kindersitzen ausgerüstet ist. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort.

Erst vor Kurzem kam es zudem zu einer Verfolgungsjagd, bei der ein 17-Jähriger ohne Führerschein innerorts mit 100 vor der Polizei floh. Ein anderes Mal hat ein falsches Polizeiauto die Autobahn unsicher gemacht. Kürzlich hat bei Kontrollen im Hanauer Raum ein Autofahrer aus Aschaffenburg ein Bußgeld von 600 Euro und drei Monate Fahrverbot bekommen. (Von Jessica Sippel)

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