Großer Andrang bei Großauheimer Kerb

Reggae zur Mondfinsternis

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Gut besucht war die Großauheimer Kerb an den drei Feststagen. Zum Konzert mit der Band Banjoory kamen sogar rund 1000 Menschen.

Großauheim - Die Organisatoren des dreitägigen Großauheimer Kirchweihfests konnten sich am vergangenen Wochenende über einen tollen Besuch freuen.

Alle Hände voll zu tun hatten die Helfer an den Essensständen.

Viele Familien, jüngere Besucher und Junggebliebene verbrachten im Schatten der Paulskirche gesellige Stunden in gemütlicher Runde. Zum Kerbauftakt am Freitagmittag hatte die katholische St. Jakobus-Pfarrei zum trotz großer Hitze erstaunlich gut besuchten traditionellen Erbsensupp-Essen eingeladen. Am ersten Kerbabend spielte die Großauheimer Band Banjoory mit energiegeladenem, deutsch-englischem Reggae-Sound auf. Die auch überregional bekannte Band sorgte am Abend der Mondfinsternis bei den mehr als 1000 Kerbbesuchern für prima Stimmung. Bei solch einem großen Andrang war Schlangestehen am Essens- und Getränkestand unumgänglich.

„Sogar einige im Ausland lebende Großauheimer reisen wegen der Kerb in ihre alte Heimat. Man trifft sie dann hier bei der Kirchweih“, hat Stefan Hampel, einer der Kerb-Cheforganistoren von den Großauheimer Pfadfindern festgestellt. Die zur Pfarrei St. Jakobus gehörende Pfadfindergruppe hat das Kirchweihfest zum nunmehr 25. Mal federführend organisiert.

Die Band „BBC-Rock“ sorgte mit fetziger Musik aus den 70er und 80er Jahren am Samstagabend für den nächsten tollen Auftritt.

Kulinarische Genüsse wie Spezial-Hamburger, Salami-Käse-Stangen sowie Fisch- und Ciabatta-Brötchen lieferten die entsprechende Grundlage für die kühlen Genüsse, die an Bier-, Wein- und Cocktailständen auf die durstigen Besucher warteten.

Besucher feiern auf der Auheimer Meile: Fotos

Am gestrigen Sonntag stand im Anschluss an einen bayerischen Frühschoppen, bei dem Weißwurst, Obatzda mit Radi und Brezen serviert wurden und bei dem die „Auheimer Musikanten“ zünftig aufspielten, ein Familientag an. Naben den vielen Angeboten des Spielmobils Augustinchen war eine Hüpfburg aufgebaut, zudem gab es erstmals ein von den Pfadfindern selbst kreiertes Fußball-Billard. Eine Andacht in der Jakobuskirche beendete am frühen Abend das generationsübergreifend beliebte Kirchweihfest.

Heute ist der Vergnügungspark, der parallel von Schaustellern zur Kerb aufgebaut wurde, am Mainufer ein letztes Mal geöffnet. (hoh)

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