Auf Schulhof spuckte Vulkan

Hanau - Steinheim (dk) Steinheim solle seinen Platz als Schulstandort in Hanau nicht nur behaupten, sondern sogar weiter ausbauen. Dies forderte der Hanauer Schuldezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold am Samstag beim „Tag der offenen Tür“ in der Eppsteinschule.

Der neu gestaltete Schulhof sei nur ein Baustein in der Reihe von Maßnahmen, die künftig die Attraktivität der Haupt- und Realschule in der Doorner Straße erhöhen sollen.

Denn weiterführende Schule dürfen laut Piesold nicht nur „nördlich des Maines“ angesiedelt sein. Ansonsten sei mit Abwanderungen der Schüler aus Steinheim und Klein-Auheim nach Seligenstadt oder in andere Teile des Kreises Offenbach zu rechnen.

Der Förderverein fürchtet den Tag, an dem um jeden Schüler gekämpft werden müsse. Schulleiter Hubert Widerspahn sieht die Situation indes so dramatisch nicht. Mit derzeit rund 400 Schülern sei die Eppsteinschule gut ausgelastet, 150 Schüler besuchen die Hauptschule, 250 absolvieren in der Realschule ihren Bildungsweg. Und wie der aussieht, darüber informierten Schüler und Lehrer am Samstag von 10 bis 13 Uhr in Präsentationen, Ausstellungen und Aktionen in den Fachräumen.

Schillers „Räuber“ hatten Schülerinnen und Schüler in den heutigen Sprachstandard übertragen und gaben ihre Arbeit im 2. Stock zum besten, im Computerraum liefen die Rechner heiß, kleine Versuchsanordnungen zum Thema Elektrizität konnten im Physikraum bewältigt werden, und die Chemiker zogen für manche, viel beachtete Demonstrationen sogar auf den Schulhof um. Dort wurde ein künstlicher Vulkan zum Leben erweckt.

Trotz Regenwetters versammelte sich ein Großteil der Besucher auch wieder im Freien, als der neue Schulhof nach dem Umbau offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.

Sabine Busch, Brigitte Andes und Pia Atzert vom Förderverein steuerten gleich nach der Eröffnung das entsprechende Spielgerät für den neuen Pausenhof bei: eine ganze Anzahl Bälle, die den Schülern künftig zur Verfügung stehen werden.

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