Schwere Unfälle

Zwei schwere Unfälle auf A45 – ADAC-Fahrer leistet professionelle Erste Hilfe

Zwei schwere Unfälle ereignen sich auf der A45 zwischen Karlstein und Alzenau
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Kleinwagen rast in LKW, der plötzlich bremsen muss.

Zwei schwere Unfälle mit Verletzten auf der A45 in der Nähe von Hanau fordern vollen Einsatz. Mutiger ADAC-Fahrer leistet professionelle Erste Hilfe an verletztem Fahrer.

  • Zwei schwere Unfälle auf der A45 zwischen Alzenau und Karlstein.
  • Zahlreiche Rettungskräfte leisten bei beiden Unfällen professionelle Erste Hilfe.
  • Fahrer eines Kleinwagens wird schwer verletzt mit Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Alzenau – Am frühen Mittwochmorgen (09.09.2020) hat sich auf der A45 zwischen Alzenau und Karlstein im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg bei Hanau ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem fünf Menschen verletzt wurden. Ein 60-Jähriger fuhr mit einem Sattelzug gegen 4.30 Uhr aus bisher unbekannten Gründen auf einen Kleinlaster mit Anhänger auf. Das Gespann stand wegen einer Panne abgesichert auf dem Seitenstreifen – auch der ADAC war bereits vor Ort.

Die fünf Beteiligten des Unfalls wurde dabei leicht verletzt. Die Autobahn wurde von der Polizei voll gesperrt, bis weitere Rettungswagen eintrafen, um die Verletzten zu versorgen und ins Krankenhaus zu bringen. 

Unfall auf A45 zwischen Alzenau und Karlstein: Zweiter Unfall in unmittelbarer Nähe

Noch während des Einsatzes gegen 5.40 Uhr wurden die anwesenden Rettungskräfte, die zur Vorwarnung mehrere hundert Meter vor der Einsatzstelle verweilten, von mehreren vorbeifahrenden Autofahrern angesprochen, dass sich auf Höhe der Anschlussstelle Karlstein ein weiterer Unfall ereignet hatte. 

Sofort machten sich Kräfte zu Fuß auf zu der rund 200 Meter entfernten Unfallstelle. Dort lag ein 58-jähriger Fahrer eines Kleinwagens eingekeilt unter einem LKW.

Voller Einsatz des Rettungsteams für den schwer verletzten Fahrer

Der anwesende Fahrer des Abschleppwagens erwies sich als professioneller Erst-Helfer, der einwandfreie Erste Hilfe an dem eingeklemmten Fahrer leisten konnte. Durch weitere eingetroffene Rettungswagen konnte der Fahrer nun weiter versorgt werden. 

Während der erste Unfall bereits abgewickelt war, konnte sich das gesamte Einsatzteam um den schweren Unfall mit dem eingeklemmten schwer verletzten Fahrer kümmern. Dieser wurde von den Rettungskräften des Malteser Hilfsdienstes, einem Notarzt aus Alzenau und einem Kameraden der Feuerwehr versorgt, bis der Hubschrauber eintraf und die Unfallstelle geräumt werden konnte.

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