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CDU setzt auf baldigen Bau der Nord-S-Bahn

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Von: Dirk Iding

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Hanau -  Der Hanauer Hauptbahnhof wird sein Gesicht verändern – allerdings unterteilt in unterschiedliche Projektabschnitte und Stück für Stück.

Darüber informierte sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Katja Leikert bei einem Termin mit Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Hessen, und Belgin Baser, Teilprojektleiterin unter anderem für den geplanten Bau der Nordmainischen S-Bahn. Mit dabei waren auch Landtagsabgeordneter Heiko Kasseckert, Isabelle Hemsley, Fraktionsvorsitzende der CDU Hanau, Hanaus CDU-Vorsitzender Joachim Stamm und Landtagskandidat Max Schad.

Am schnellsten sichtbar werden die Neuerungen an der Südseite des Bahnhofs, wo die Regionalzüge in Richtung Aschaffenburg verkehren. Dort werden die Bahnsteige erhöht und mit Aufzügen versehen; zudem wird die gesamte Unterführung neu gestaltet. Das alte Stellwerk wird durch ein modernes elektronisches Stellwerk (ESTW) ersetzt.

Einen langen Atem brauchen Pendler weiterhin was das Thema Nordmainische S-Bahn angeht. Der Umbau der Gleise im nördlichen Teil des Bahnhofs im Zuge des Aus-/Neubaus der Bahnstrecke Hanau - Fulda/Würzburg hängt unmittelbar mit den Bauarbeiten der Nordmainischen S-Bahn zusammen. Die genauen zeitlichen Abläufe für die Bahnsteigumbauten sind zwischen den beiden Großprojekten noch in der Abstimmung. Der Umbau wird im laufenden Betrieb stattfinden. Das Planfeststellungsverfahren wird weiter von der DB vorangetrieben, um Baurecht herzustellen.

Leikert und Kasseckert wiesen die Bahn-Vertreter noch einmal eindringlich darauf hin, welch große Bedeutung die Nordmainische-S-Bahn und der Bahnhof für die Attraktivität der Stadt Hanau, aber auch der gesamten Region habe. Leikert, die sich auf Bundesebene bereits erfolgreich für eine Aufnahme des Projekts in den Bundesverkehrswegeplan eingesetzt hatte, will sich gemeinsam mit ihrem Landtagskollegen in Wiesbaden und Berlin weiterhin vehement für eine Realisierung des Vorhabens engagieren; als ersten Schritt planen beide ein erneutes Gespräch mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Damit Projekte künftig schneller umgesetzt werden können, sei das im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vorgesehene neue Planungs- und Baubeschleunigungsgesetz ein wichtiges Puzzleteil. Dies sei, so Kasseckert, auch ein Ziel im Wahlprogramm der CDU Hessen. (did)

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