Aus Sportstudio wird Festsaal

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Lodernde Feuer und stimmungsvolle Beleuchtung sorgten für Atmosphäre beim ersten Winterfest im Drahtwerk.

Hanau - Die Backsteinfassden der Gebäude, ob im natürlichen Rotton belassen oder weiß getüncht, werden von farbigen Scheinferfern agestrahlt. Von Dieter Kögel

Auf den weitläufigen Hofflächen im ehemaligen Drahtwerk in der Frankfurter Straße lodern Flammen aus Feuertonnen und künstlerisch gestalteten Metallbehältern, über einem offenen Herd wird Gulaschsuppe warm gehalten und nebenan vergnügen sich Erwachsene und Kinder an einer Minieisbahn im Eisstockschießen. Es ist das ersten „Winterfest,“ das es im ehemaligen Drahtwerk an der Frankfurter Landstraße zu feiern gibt. Ein Areal, das in den letzten Jahrzehnten Heimat für viele kleine – und mittlerweile auch recht groß gewordene – Firmen ist. Firmen, die aus einem Büroraum bestehen, oder aber auch eine ganze Etage angemietet haben. n haben.

Insgesamt 35 sind es jetzt, sagt Eigentümer und Vermieter Alexander Heinrich, der den Komplex vor langer Zeit geerbt hat und seither sukzessive ausbaut, saniert, modernisiert und vermietet. Stück für Stück und weitestgehend in Eigenarbeit. Denn das senkt letztendlich auch die Kosten für die Mieter. Ganz ohne Fremdfirmen geht es freilich nicht immer. Das jüngste Projekt: der Umbau des ehemaligen Sportstudios im Obergeschoss. Rund 800 Quadratmeter Fläche gehen da einer neuen Bestimmung entgegen. Entkernt ist das ganze schon.

Am Samstag präsentierte sich der im Bau befindliche Saal als optimaler Ort zum Feiern. Nachmittags unterhielt „Ramblin Konrad“ die Gäste, die Steve Scondo-Band rockte am Abend. Während draußen die Feuer loderten erklang im Ofenstudio Jazz am Kamin.

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