Steinheimer holt Krone im Eisstockschießen

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Insgesamt 23 Finalisten wetteiferten am Mittwochabend auf der Eisbahn um Titel, Pokal und Sachpreise.

Hanau (dk) - Der Hanauer Eisstockschützenkönig des Jahres 2012 kommt aus Steinheim und heißt Mike Degoutrie. In einem spannenden Stechen der drei Bestplatzierten schob der erfahrene Boulspieler der Steinheimer DJK seinen Eisstock sogar halb auf das eingefärbte Zentrum im Zielkreis.

Dafür bekam er sechs Punkte zugesprochen, hatte damit 20 Punkte in der Gesamtwertung, den Siegerpokal und den 200 Euro-Gutschein der Galeria Kaufhof in der Tasche.

Jürgen Weil erspielte sich mit 18 Punkten den zweiten Platz, der neben einem Pokal einen Gutschein im Wert von 100 Euro für einen Einkauf bei Bader Outdoor beinhaltete, für 50 Euro darf der Drittplatzierte, Fathi Ajaz, bei Intersport Hoffmann einkaufen.

Optimale Bedingungen auf dem Eis

Insgesamt 23 Teilnehmer hatten sich bei den abendlichen Vorausscheidungen in den vergangenen beiden Wochen auf der Eisarena am Hanauer Marktplatz ins Finale gespielt. Mit Schützenhilfe von Aktiven des Maintaler Eisstockschützenvereins, die auch beim Finale ein Auge auf die Wertungen der Würfe hatten. „Es ist nicht nur eine Frage der Kraft, es ist auch die Technik,“ betonte Erwin Henkel vom Verein eingangs des Wettbewerbs am Mittwoch. Die Bedingungen bezeichnete der Eisschütze als optimal. „Temperaturen um den Gefrierpunkt und Trocken, das ist sehr gut.“

Eisstock-Schützenkönig 2012: Mike Degoutrie

Eine halbe Stunde hatten die Finalisten Zeit, sich auf den zwei Bahnen warm zu werfen und Bekanntschaft mit den Eigenheiten des Eises und des Sportgerätes zu machen. Dann rief Moderator Sven Mayer zum spannenden Wettbewerb auf. Eine gute Stunde später war die Konkurrenz nach vier Durchgängen so weit entschieden, dass die drei Spieler mit gleicher Punktzahl die drei Podestplätze im Stechen untereinander ausmachen mussten. Der spannende Kampf war schnell beendet und eindeutig im Ergebnis, so dass Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky Pokale und Gutscheine für die Sieger übergeben konnte. Für alle anderen Teilnehmer gab es Urkunden, mit denen die Mitwirkung gewürdigt wurde. „Dabeisein ist alles,“ so sahen es übrigens auch die Sieger.

Noch bis zum 29. Januar gibt es die Möglichkeit zum Vergnügen auf dem Eis in der Hanauer Innenstadt. Bislang, so Organisator Bernd Michel, haben rund 13.000 Gäste die Eisbahn genutzt. Ein Ergebnis, das zwar zufriedenstellend ist, aber „da wäre mehr drin gewesen,“ so Michel. Insgesamt neun Regentage mit eher bescheidenem Besuch haben den großen Run beispielsweise während des Dauerregens am vergangenen Wochenende eher gebremst. Das derzeitige Wetter allerdings dürfte noch einmal viele Nutzer auf die Eisbahn locken, so dass die Bilanz der Saison noch offen ist.

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