Grüne und FDP befürchten Schulengpass

TGS-Diskussion vor Neuauflage?

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Hanau - Die Grünen wollen die Diskussion um die Tümpelgartenschule neu aufrollen und die im Parlament mehrheitlich getroffene Entscheidung, den Haupt- und Realschulzweig der TGS ab dem Schuljahr 2016/17 auslaufen zu lassen, korrigieren.

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Das ist insofern pikant, als dass die Grünen durch ihre Enthaltung bei der Abstimmung über den Hanauer Schulentwicklungsplan, der die Streichung der Sekundarstufe I an der TGS vorsieht, überhaupt erst eine Mehrheit für das Papier im Stadtparlament ermöglicht hatten. Damals wollten die Grünen wegen dieser Frage keinen Koalitionsbruch riskieren. Nun hoffen sie, nach der Wahl das Thema noch einmal zur Diskussion stellen zu können. „Weil wir eine neue Situation haben“, wie Monika Nickel, bildungspolitische Sprecherin der Grünen, meint. Die Grünen glauben, dass bei weiter wachsender Einwohnerzahl Hanaus und insbesondere wegen der schulpflichtigen Flüchtlingskinder mittelfristig ein Engpass bei den Haupt- und Realschulkapazitäten entstehen könne.

Ähnlich äußerte sich auch die FDP nach einem Treffen mit der TGS-Elterninitiative. Die Liberalen sehen sich in ihrer damaligen Haltung, ein dreijähriges Moratorium für die Tümpelgartenschule zu fordern, bestätigt. Es wäre angesichts des Flüchtlingszuzugs völlig unverantwortlich, wenn die Stadt ihre falsche Entscheidung vom letzten Jahr nicht korrigiere, findet der ehemalige Hanauer Schuldezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold. (did) 

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