Zum Titel einen Flachbildschirm

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Die Pokale beim Hanauer Eisstockschießen.

Hanau (dk) ‐ Hanaus neuer Eisstockschützenkönig heißt Jürgen Weise und kommt aus Nidderau. Mit 18 Punkten sicherte er sich nicht nur den größten der drei ausgelobten Pokale, sondern konnte am Mittwochabend nach dem spannenden Finale auf der Hanauer Eisbahn auch einen Flachbildschirm mit nach Hause nehmen, der als Prämie von der Galeria Kaufhof gestiftet worden war.

Jürgen Weise war der Treffsicherste im Kampf um die Pokale beim Hanauer Eisstockschießen. Fotos: Kögel

Weise siegte vor Amir Aghaei aus Hanau (16 Punkte) und Mike Degoutrie aus Steinheim (15 Punkte).  Beim Finale, für das sich 23 Teilnehmer bei den Vorläufen qualifiziert hatten, spielte allerdings auch ein bisschen Glück mit. Denn manche Spieler, die beim ersten Durchgang noch sicheres Augenmaß und sensible Dosierung der Kraft an den Tag legten, um den Eisstock im Zielkreis zum Stehen zu bringen, wurde vom schnellen Wechsel der Verhältnisse auf der glatten Bahn überrascht. Bereits während des zweiten Durchgangs hatte Regen eingesetzt, die Bahn wurde spürbar glatter, und nicht jedem Teilnehmer gelang es, sich auf die neue Situation einzustellen. Der gleiche Kraftaufwand, der den Eisstock vor dem Regen noch in den Kreis gebracht hatte, ließ das Sportgerät plötzlich darüber hinaus schießen und in die Bande krachen. Kein wirkliches Problem, denn auch beim Kampf um Preise und Pokale standen eigentlich der faire Wettkampf und die Geselligkeit im Vordergrund, der gute Wurf des Gegners wurde ebenso beklatscht wie Nullrunden kollektiv bedauert wurden.

Bei der Siegerehrung ließ Oberbürgermeister Claus Kaminsky keinen Zweifel daran, dass die Eisbahn auch in der nächsten Saison wieder als Freizeitvergnügen für Schlittschuhläufer und Eisstockschützen zur Verfügung stehen wird: „Das ist eine großartige Sache.“ Auch der Dank an die Mitglieder des Eisstockschützenvereins Maintal, die erneut Geräte zur Verfügung stellten und die sportlichen Abende begleiteten, war selbstverständlich.

Bis einschließlich 23. Januar steht die Eisbahn auf dem Marktplatz noch zur Verfügung. Dann werden die sieben Zentimeter Eis abgetaut und die Kilometer langen Kälteadern darunter wieder sorgfältig demontiert.

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