Familienstreit in Hanau

Tödliche Messerstiche: Sohn gesteht Bluttat

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Hanau - Ein junger Mann sticht mit einem Messer mehrfach auf seinen Vater ein. Dieser stirbt an den schweren Verletzungen, der Sohn gesteht die Tat, deren Hintergründe aber immer noch unklar sind.

Ein 21-Jähriger hat gestanden, bei einem Familienstreit gestern seinen Vater getötet zu haben. Der Mann habe die Tat vom Sonntag eingeräumt, sagte Jürgen Heinze, Sprecher der Staatsanwaltschaft Hanau, am Montag. Ein Haftrichter ordnete Haftbefehl wegen Totschlags an. Der junge Mann kam in Untersuchungshaft.

Das vorläufige Obduktionsergebnis ergab, dass der 48-jährige Vater durch massive Schnittverletzungen mit einem Küchenmesser umgebracht worden sei. Der Streit sei in der gemeinsamen Wohnung der Familie entbrannt. Dann habe der 21-Jährige zu einem Küchenmesser gegriffen und seinen Vater im Hinterhof des Wohnblocks in der Innenstadt attackiert. Zeugen hätten die Tat beobachtet. „Die Tat ist nicht streitig“, sagte Heinze. Der 21-Jährige wurde nach der Bluttat von der Polizei festgenommen. Das abschließende Ergebnis der Obduktion stand am Montag noch nicht fest.

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Erst im September vergangenen Jahres hatte eine Bluttat die Bevölkerung in Hanau erschüttert. Ein 53-jähriger Familienvater war mit Schussverletzungen im Eingangsbereich seines Einfamilienhauses in der Gallienstraße gefunden worden. Er starb später in einem Krankenhaus. Bis heute ist das Verbrechen ungeklärt.

(dpa)

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