Verletzter schlief im Wald

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Als „konzertierte Aktion“ kann man das Geschehen bezeichnen, das sich nach einem Unfall am frühen Sonntagmorgen im Waldgebiet zwischen Hanau und Bruchköbel abspielte.

Hanau ‐ Als „konzertierte Aktion“ kann man das Geschehen bezeichnen, das sich nach einem Unfall am frühen Sonntagmorgen im Waldgebiet zwischen Hanau und Bruchköbel abspielte. Gegen 3.10 Uhr war ein mit vier Jugendlichen besetzter BMW auf der Bundesstraße 45 kurz vor der Kreuzung mit der Bundesstraße 8 von der Straße abgekommen. Von Dirk Iding

Nach dem Niedermähen eines Verkehrsschildes und einer Laterne „überflog“ der Wagen noch einen Bach und kam dann nach einem Überschlag auf einem Acker zu liegen. Drei der Insassen, die sich beim Eintreffen der alarmierten Funkstreifen schon abgesetzt hatten, konnten in der Folge ermittelt und leicht verletzt zu Hause angetroffen werden. Der Vierte des Quartetts blieb verschwunden und wurde zunächst mit mehreren Streifen, dem Polizeihubschrauber und mit Unterstützung der Feuerwehren aus Mittelbuchen und Bruchköbel sowie der Rettungshundestaffel Main-Kinzig im angrenzenden Waldgebiet gesucht.

Am Vormittag gab es dann Entwarnung - der junge Mann wurde wohlbehalten bei Bekannten angetroffen; er hatte sich nach dem Unfall zunächst im Wald schlafen gelegt, war dann vom Hubschraubergeräusch wach geworden und hatte sich davon gemacht.

Auf den Fahrer der völlig zertrümmerten bayerischen Karosse kommen jetzt einige Schwierigkeiten zu - er hatte wohl vor dem Crash einiges „getankt“ und obendrein keinen Führerschein.

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