VfR Meerholz wehrt sich gegen Schlagzeilen

Gelnhausen – Das Kreisgesundheitsamt betont am Wochenende, dass es beim Coronavirus-Ausbruch im Raum Gelnhausen lediglich 14 Infizierte und rund 400 Fälle von häuslicher Isolation gab.

Hierbei handelt es sich um den Ausbruch bei den Meisterschaftsspielen des VfR 09 Meerholz gegen den SV Altenmittlau und Melitia Roth. In einem Brief an seine Mitglieder stellt der Verein nun klar, dass es sich bei der Berichterstattung einer großen Boulevard-Zeitung darüber um reißerische Schlagzeilen handele. Das Boulevardblatt hatte fälschlicherweise behauptet, dass es 27 Infizierte und rund 1 000 Isolationsfälle gegeben hätte.

Wer den VfR für alle akutellen Infektions- und Quarantänefälle im Kreis verantwortlich mache, verzerre die Wahrheit, heißt es in dem Brief weiter. „Wir danken in diesem Zusammenhang auch dem Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für die rasche und unkomplizierte Zusammenarbeit“, schreiben Klaus Brunde und Dietmar Appl vom VfR Meerholz.

Heute will sich der geschäftsführende Vorstand des VfR nach Ablauf der Quarantänezeit mit dem Spielerrat treffen, um das aktuelle Stimmungsbild innerhalb der Mannschaft zu erfahren, heißt es in dem Brief. Danach werden sich die Vorstandsmitglieder zu ergebnisoffenen Beratungen über das weitere Vorgehen zusammensetzen.

Im Nachhinein bedauert es der Vorstand, der Boulevardzeitung ein Interview gegeben zu haben, sie hatten sich durch eine Berichterstattung Unterstützung und Hilfe erhofft und keine Verhöhnung.  mcb

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