Investitionen in Ausbau der Mobilfunk-Versorgung geplant

Vodafone will Funklöcher schließen

+
Vodafone-Mobilfunkanlage

Hanau/Wiesbaden - Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone hat gestern angekündigt, im Main-Kinzig-Kreis weitere zwei Millionen Euro zu investieren, um die Mobilfunk-Versorgung zu verbessern. Das Unternehmen gab den Startschuss für ein neues hessenweites Ausbauprogramm, von dem auch der Main-Kinzig-Kreis profitieren soll.

Insgesamt seien im Kreisgebiet gleich 27 Bauvorhaben geplant - unter anderem in Hanau, Erlensee, Neuberg, Schöneck und Bad Orb. So werde man 25 neue LTE-Stationen in Betrieb nehmen und hierfür entweder komplett neue Mobilfunk-Stationen bauen oder erstmals LTE-Technik an bereits bestehenden Mobilfunk-Standorten installieren. Zudem werde Vodafone an zwei vorhandenen LTE-Standorten zusätzliche LTE-Antennen anbringen. Die gesamten Investitionen dienten dazu, LTE-Funklöcher zu schließen sowie mehr Kapazität und höhere Surf-Geschwindigkeiten in das Vodafone-Netz zu bringen.

Bereits heute bietet Vodafone nach eigener Darstellung im Main-Kinzig-Kreis eine umfassende Mobilfunkversorgung mit Sprachdiensten an: In den besiedelten Gebieten lieferten die über 100 bereits vorhandenen Mobilfunkstandorte eine Outdoor-Versorgung von über 99 Prozent. Auch bei der mobilen Breitbandversorgung mit der neuesten Mobilfunktechnologie LTE weise man schon jetzt eine Versorgung von über 87 Prozent der Haushalte auf. Aber es gebe auch im Main-Kinzig-Kreis noch einiges zu tun, räumt das Unternehmen ein: Weiße Flecken gebe es insbesondere beim Mobilfunkempfang innerhalb von Gebäuden und bei der LTE-Versorgung. Ziel der insgesamt 27 geplanten LTE-Maßnahmen sei es, auch beim mobilen Datennetz LTE eine möglichst flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Infos zur Netzabdeckung für jede Adresse im Main-Kinzig-Kreis. (did)

Sechs Jobs für ausrangierte Smartphones

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare