Vorbereitungen laufen

Wildpark Alten Fasanerie: Fischotter sind die nächste Attraktion

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Im Wildschwein-Gehege am Westgatter wird eine neue Futterplatte angelegt. Mit der Hygienemaßnahme werden neue zoologische Richtlinien umgesetzt.

Klein-Auheim –  Im Klein-Auheimer Wildpark wird eifrig gebaut, unter anderem in den Gehegen von Wildschweinen und Wisenten. Zum Teil werden neue zoologische Vorgaben erfüllt. Und: Es laufen Vorbereitungen für ein Fischotter-Gehege, das eine neue Attraktion im Tierpark werden soll. Von Holger Hackendahl

Winterzeit ist Bauzeit in der Alten Fasanerie. In einem der drei Wildschwein-Gehege wird derzeit eine Futterplatte angelegt. Und auch im Wisent-Gehege am Haupteingang werden an der dortigen Futterplatte Arbeiten ausgeführt.

„Wir bauen im Westgatter-Wildschwein-Gehege eine ähnliche Futterplatte wie sie im Ostgatter bereits vorhanden ist“, sagt Günter Hunold, technischer Leiter des Wildparkse. „Auf der Platte können die Wildschweine das Futter ohne Bodenbestandteile aufnehmen. Es handelt sich um eine Hygienemaßnahme, denn die Bodenplatten können von Futterresten gereinigt werden. Wir setzen so eine neue zoologische Richtlinie um.“

Pfosten aus Robinienholz liegen schon für eine neue Umzäunung bereit.

Auch die Umzäunung dieses Wildschwein-Geheges wird in Kürze erneuert. Ein Stapel von Robinien-Holzpfosten, mit denen die komplette Umrandung des Wildschwein-Geheges realisiert werden soll, lagert bereits vor Ort. Hunold: „Die Umzäunung wird ein kompletter Neubau, verbunden mit einem Besucherschutz.“ Dieser Schutz soll verhindern, dass Kinder zu den Wildschweinen durchgreifen können.

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Im Wisent-Gehege wird derzeit die bestehende Futterplatte vergrößert. Dort waren auch kleinere Bagger im Einsatz und es wurde betoniert. „Die Vergrößerung dieses Bereichs erfolgt, damit wir den Wisenten besser Heu füttern können“, erläutert Günter Hunold.

Bei den Bauarbeiten in Wisent- und Wildschweingehegen kommen auch kleine Bagger zum Einsatz.

Die Planungen für ein Fischotter-Gehege, das den zu Hessen-Forst gehörenden Wildpark noch attraktiver machen sollt, seien „bereits in vollem Gange“, sagt Hunold. Es gab ein geologisches Gutachten, um die Bodenverhältnisse am geplanten Standort des Fischotter-Geheges zu prüfen. Für den Einzug des Fischotters im Wildpark ist ein zwei Meter tiefes Wasserbecken geplant.

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„Es gibt bereits erste Vorentwürfe einer Zoofachplanerin aus Österreich“, erläutert der technische Leiter der Fasanerie. „Es wird dadurch eine große Umgestaltung im Areal des Wildschwein-Geheges unweit des Teichs im Rotwildgeheges geben. Das Areal wird nach Fertigstellung für die Wildpark-Besucher so richtig attraktiv“, ist Hunold überzeugt. Geplant sind ein Weg durch das Fischotter-Gehege und eine Aussichtsplattform, um den possierlichen Tieren bei der Fütterung zuschauen zu können.

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