Rund 200 Besucher am Polarwolfgehege

Wölfe heulen im Schneetreiben

Klein-Auheim - Der Schnee knirschte unter den Füßen und Schwedenfackeln beleuchteten den Weg am Wolfsgehege. Das jüngste Wolfsheulen in der „Alten Fasanerie“ bestach durch eine besonders romantische Atmosphäre. Von Holger Hackendahl

Trotz Schneefall und winterlichen Bedingungen kamen am Samstagabend mehr als 200 Besucher zum Wolfsheulen in den Wildpark. Sie verfolgten am Zaun stehend das von „Wolfsmutter“ Dr. Marion Ebel schon vor dem Eintreffen auf dem schneeweißen Hügel des Polarwolfsgeheges angestimmte schaurig-schöne Wolfsgeheul. Die drei „Weißen“ Ayla, Scott und Khan legten ihre Köpfe in den Nacken und stimmten in den Heulton ein. Danach gab die Wolfs-Expertin den Besuchern Einblicke ins Leben und die Geschichte des Wolfsrudels. Das im Nachbargehege lebende jüngere Polarwolfsrudel stimmte letztmals mit ein. Es wird bald ins neue Gehege unweit des Damwildgeheges umziehen.

Die Besucher stärkten sich beim „Schnee-Wolfsheulen“ mit leckeren Bratwürsten, die die emsige Fördervereins-Crew um die Vorsitzende Hannelore Moravec und „Grillmeister“ Wolfgang Heidrich brutzelten. Das nächste Wolfsheulen findet erst an Vollmond im Juni statt.

Wolfsheulnacht im Wildpark (Archiv)

Wolfsheulnacht 2014 im Wildpark

Rubriklistenbild: © Hackendahl

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare