Mehr Musik am Reichwein

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Mehr als 1100 Schülerinnen und Schüler besuchen das Aolf-Reichwein-Gymnasium an der Leibniz- und Berliner Straße.

Heusenstamm - Das Gymnasium bietet fünfte Klasse mit Schwerpunkt auf Streichinstrumente an. Französisch kann an der Schule als erste Fremdsprache gewählt werden. Von Claudia Bechthold 

G9 läuft gut und den Schritt zurück von G8 auf G9 haben offensichtlich alle Beteiligten am Adolf-Reichwein-Gymnasium (ARG) nicht bereut. „Unsere siebten Klassen lernen noch acht Jahre lang bis zum Abitur, die nachfolgenden Jahrgänge sind dann alle G9“, erläutert Siegfried Ritter, Direktor des ARG. Derzeit bereitet sich die Schule wieder darauf vor, sich Viertklässlern und deren Eltern vorzustellen.

Am Mittwoch, 28. Januar, um 19 Uhr ist es so weit, Dann sind jene Kinder mit ihren Eltern eingeladen, die im Sommer auf das Adolf-Reichwein-Gymnasium, Leibnizstraße 34-36, wechseln möchten oder zumindest darüber nachdenken. Es soll an diesem Abend zunächst eine kurze allgemeine Information geben. Danach können sich Eltern und Kinder mit den Lehrern unterhalten.

Etwa 180 Schüler wird das ARG im nächsten Sommer aufnehmen. Das sind sechs Klassen mit je 30 Schülern. Insgesamt lernen derzeit etwa 1120 junge Menschen an der Schule. Vielfältig sei das pädagogische Angebot der Schule, sagt Siegfried Ritter. So könnten Fünftklässler zum Beispiel mit Französisch als erster Fremdsprache anfangen. „Wir haben aber auch eine Streicher-Klasse“, hebt Ritter eine weitere Besonderheit hervor. Wer diese Klasse besucht, erhält nicht nur eine Stunde mehr Musikunterricht, sondern erlernt auch ein Streichinstrument, das zudem von der Schule gestellt wird.

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Stolz ist Siegfried Ritter auf das „sehr effektive Förderkonzept“ am ARG. „Wir schauen auf jedes Kind“, betont er, „auch in Zusammenarbeit mit den Eltern“. Sollte es bei einem Schüler nicht überall „rund“ laufen, biete die Schule „als Anschubhilfe“ Maßnahmen zur Förderung an. Das gelte vor allem für die Fächer Deutsch, Mathematik und die erste Fremdsprache.

Außerdem habe die Schule ein Leitbild, das „kein Papiertiger“ sei. Dieses Leitbild sei Grundlage des pädagogischen Handelns und werde entsprechend umgesetzt. Rund 90 Lehrer sind am Adolf-Reichwein-Gymnasium tätig. „Wir haben keine Personalsorgen, können in allen Fächern qualifizierten Unterricht anbieten“, wirbt Ritter weiter für seine Schule.

Das gelte auch für die Oberstufe, in der man den Schülern ein breites Kursangebot in fast allen Kombinationen machen könne. Dazu kommen, je nach Jahrgang spezielle Aktionen etwa zur Förderung der Lesekompetenz, aber auch zur Suchtprävention oder Sensibilisierung für Gefahren des Internets. Die Frage, warum ein Kind das ARG besuchen sollte, beantwortet Schulleiter Siegfried Ritter: „Weil wir gemeinsam mit den Schülern lernen, aber auch Leistung einfordern.“

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