Adolf-Reichwein-Schule

„Mut zur Ausbildung zeigen“

+
Viele Informationen gab es für die Reichwein-Schüler.

Heusenstamm - Mit einem Markt der Möglichkeiten eröffnete die Adolf-Reichwein-Schule (ARS) den Abschlussjahrgängen Perspektiven für die Zeit nach der Schule. Die Schüler der 8. und 9. Hauptschulklassen sowie der 9. und 10. Realschulklassen konnten sich orientieren, welche Chancen sich ihnen bieten.

Drei Schwerpunkte hatte die Schulleitung gesetzt: Zum einen standen Vorträge auf dem Programm, zum anderen gab es zahlreiche Infostände mit verschiedenen Ansprechpartnern zu den Themen Ausbildung oder weiterführende Schule. In einer Etage präsentierten sich sich Ausbilder und Berater verschiedener Berufszweige. Weiter oben konnten sich die Jugendlichen über verschiedene weiterführende Schulen informieren. Schulleiter Matthias Lippert selbst hielt einen der Vorträge. Ihm liegt am Herzen, dass seine Schützlinge den Mut zum Einstieg ins Berufsleben zeigen: „Schüler sollen nicht nur aus Bequemlichkeit eine weiterführende Schule besuchen. Es gibt viele hervorragende Ausbildungsberufe, in denen die jungen Leute auch sehr erfolgreich sein können.“

Alles zum Thema Ausbildung & Praktika

Seit drei Jahren veranstaltet die Schule daher diesen Infoabend mit einem für eine einzelne Schule erstaunlich breiten Angebot. Neben ortsansässigen Unternehmen wie Herth + Buss standen auch Vertreter der Handwerkskammer, der IHK, der Arbeitsagentur und überregionaler Unternehmen wie Lidl den Jugendlichen Rede und Antwort. Candy, Laura, Lara und Stephen nutzen mit großem Interesse die Angebote. Die vier 13- bis 15-Jährigen besuchen die 8. Klasse der Hauptschule. Für sie steht im Frühjahr zunächst ein Betriebspraktikum an. Die vier haben verschiedene Sparten gewählt, die für sie später vielleicht auch als Ausbildungsberufe denkbar sind: Während für den 14-jährigen Stephen ein Praktikum in einer Autowerkstatt ansteht, hat die 13-jährige Laura schon einen Praktikumsplatz im Frankfurter Zoo in der Tasche. Die beiden anderen Mädchen wollen im Beruf der Erzieherin schnuppern.

Sarah Epifani ist in der Schule die Kontaktlehrerin und Koordinatorin der Praktikumsplätze: „Wir erhalten regelmäßig Stellenangebote und Nachfragen von Unternehmen, und ich weiß, welche Schüler auf der Suche sind“, erläutert die Lehrerin, die auch Berufswegebegleiterin an der Schule ist. Mit den vier Achtklässlern versteht sie sich gut. „Wir können uns auf Frau Epifani verlassen“, betonen die vier Jugendlichen.

Wie werde ich.. Karosseriemechaniker/in?

Wie werde ich..? Karosseriemechaniker/in

Dass das Thema Arbeitswelt in der Schule einen hohen Stellenwert einnimmt, weiß der Schulleiter: „Wir laden Referenten aus verschiedenen Ausbildungsberufen in den Unterricht ein, üben mit den Schülern Bewerbungen schreiben und trainieren in Rollenspielen Vorstellungsgespräche“. Für das außerordentliche Engagement ist die ARS gerade erneut mit dem Gütesiegel für Berufsorientierung ausgezeichnet worden. Ziel der Bemühungen ist, dass jeder Absolvent nach seiner Schulzeit an der ARS einen für ihn geeigneten Weg einschlägt. Wie viele Schülerinnen nach ihrem Abschluss eine weiterführende Schule besuchen und wie viele in das Berufsleben starten werden, konnte Sarah Epifani nicht sagen. „Dazu ist es jetzt noch zu früh“, erläutert die Berufswegebegleiterin. Dass sich die Schule aber engagiert darum kümmert, dass kein Schüler auf der Straße steht, war auch an diesem Abend deutlich zu spüren.

Wie werde ich... Konditor/in?

Wie werde ich...? Konditor/in

(jro)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare