An der Alten Linde wird gebaut

Neues wertet Zentrum auf

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Der große Parkplatz neben dem Einkaufszentrum ist ein Problem, weil die Stellplätze unterschiedliche Besitzer haben und sich viele nicht zuständig fühlen.

Heusenstamm - Die Bauarbeiten schreiten voran. Noch in diesem Jahr will Rewe seinen neuen Supermarkt im neuen Wohnviertel Alte Linde eröffnen. Bei der Stadt erhofft man sich damit einen neuen Schub für für das Einkaufszentrum Alte Linde. Von Claudia Bechthold 

Das Mehrfamilienhaus mit rund 40 Wohnungen an der Isenburger Straße steht bereits. Und nicht nur im Erdgeschoss wird fleißig gewerkelt. Denn dort soll bereits vor Ende des Jahres ein neuer Rewe-Markt mit Vollsortiment eröffnet werden. Damit wäre dann erreicht, was Bürgermeister Peter Jakoby von Anfang an als Hintergedanken stets „mitgedacht“ hat, als das neue Wohngebiet auf dem früheren TSV-Sportgelände in die Planung ging: der attraktive Anziehungspunkt für möglichst viele Pendler, die nach den Besorgungen im Supermarkt auch in das dahinter liegende Einkaufszentrum gelockt werden könnten.

Um dieses Ziel zu erreichen, bedurfte es allerdings nicht nur eines zusätzlichen Wohngebietes. Auch das Zentrum selbst musste aufgewertet werden. Dazu holten sich Bürgermeister, Wirtschaftsförderung und Bauamt die Ladenbesitzer und die Hauseigentümer des Zentrums an einen Tisch. Denn die Stadt kann nur an jenen Stellen etwas verändern, an denen sie selbst Einfluss hat. So wurde der große Platz, der Innenhof des Zentrums quasi, neu gestaltet. Dabei wurde darauf geachtet, Blickachsen entstehen zu lassen, die das bestehende Zentrum mit dem neuen Wohngebiet verbinden. Eine Bäckerei mit Café im Neubau soll zudem künftig zum Verweilen einladen.

Auch auf der anderen Seite des Zentrums zur Leibnizstraße hin haben Gärtner bereits im vergangenen Jahr die Grünanlagen verändert und „hübscher“ gemacht. Nun gelte es, noch das Problem mit dem großen Parkplatz an der Einmündung der Leibnizstraße zur Ringstraße zu lösen, kündigt Bürgermeister Peter Jakoby an. Denn der Platz sieht nicht nur nicht besonders schön aus, er wird auch nicht regelmäßig gereinigt.

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Das liege an den Besitzverhältnissen, erläutert Jakoby. Die einzelnen Stellplätze gehörten zu einem großen Teil zu einem der Wohnhäuser im Zentrum. Und zwar verteilt auf viele Privateigentümer. Die Nutzer der Stellplätze, meist Mieter, gingen aber davon aus, dass der Platz städtisch sei, die Stadt also dort reinigen müsse. Beschwerden in diese Richtung gingen auch immer wieder ein. Und geparkt werde dort auch nicht nur von Mietern, obwohl Schilder entsprechend darauf hinweisen. Außerdem gelte es, Leerstand im Zentrum zu vermeiden und geeignete Geschäfte dort anzusiedeln, fügt der Bürgermeister noch hinzu. Das alles will Peter Jakoby in den kommenden Monaten noch angehen.

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