Beim Streitschlichten an der Spitze

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Repräsentanten von Politik, Polizei und Pädagogik zollten Respekt: 20 weitere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 an der Adolf-Reichwein-Schule absolvierten einen Kurs zum Bus- und Bahnbegleiter.

Heusenstamm (M.) ‐ Weitere 20 Achtklässler der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) tragen jetzt einen Ausweis als Bus- und Bahnbegleiter mit sich. Damit versuchen nun 380 Jugendliche, Streitereien und Konflikte in öffentlichen Verkehrsmitteln zu schlichten.

In der Haupt- und Realschule wurde bereits die fünfte Generation ausgebildet, lobte Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger, die in der Aula die Zertifikate überreichte.

Die Mädchen und Jungen sollen versuchen, mit Gesprächen, dem bewussten Einsatz eigener Körpersprache Gewalt und Sachbeschädigungen zu vermeiden. Wie man „unparteiische Überzeugungsarbeit“ leistet und selbstbewusst auftritt, lernten sie in einem Seminar mit Uwe Böer. Die Stelle des Projektleiters wird vom Kreis und den 13 Kommunen finanziert.

Und das zahle sich aus, erklärte Klaus Barthelmes, stellvertretender Geschäftsführer der Kreis-Verkehrsgesellschaft Offenbach. Konkrete Zahlen gebe es zwar nicht, aber auch Polizeioberrat Wolfgang Bommer bestätigte, dass es weniger Vorfälle gebe. Dank sprachen die Repräsentanten den Lehrerinnen Anna Kruck und Sina Schwehm sowie Sozialarbeiterin Silke May aus, die die Schüler begleiten.

Die ARS stellt mit 62 Teenagern die meisten im RMV. Neu dabei sind Sinem Aydin, Selim Sahin, Ansgar Saj dows ki, Ale-Alev Dul, Yasar Awan, Halima Faizy, Ann-Christin Fehling, Asmaa Madmar, Felix Merkel, Christopher Pfaff, Florian Reißmann, Kevin Wittig, Jolio Virgil, Nataly Gündling, Lena Spangenberg, Lina Peter, Pascal Strach, Victoria Masih, Sarah Kleeblatt sowie Rene Kreuder aus 8R und 8H.

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