Feuerwehr verteilt die Arbeit ab sofort auf mehr Schultern / Norbert Herdt bestätigt

Drei statt zwei heißt die Lösung

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Fototermin nach den Wahlen bei der Heusenstammer Feuerwehr (vorne, von links): die beiden Stellvertreter Steffen Ball und Marco Schmidtke, Wehrführer Norbert Herdt, Severin Gutjahr (Ehren- und Altersabteilung) und Erster Stadtrat Uwe Michael Hajdu sowie (hinten) Katrin Rebell (links) und Maik Brunner (rechts) als Vertreter der Einsatzabteilung. Franz Wilhelm Becker (Mitte) wurde für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet. Foto: Bechthold

Heusenstamm „Drei statt zwei“: Diese Lösung haben die beiden Feuerwehren der Stadt gefunden, um die Arbeit, die zu erledigen ist, ab sofort auf mehr ehrenamtlichen Schultern zu verteilen, als es bisher möglich war. Von Claudia Bechthold

Schon seit längerer Zeit hatten sich die Brandschützer darüber die Köpfe zerbrochen, wie man es den Kameradinnen und Kameraden leichter machen könne, ein Amt in ihrer Feuerwehr zu übernehmen.

„Das Ergebnis lautete, künftig allen drei Gremien eine Dreierspitze zu geben“, erläutert Stadtbrandinspektor Gregor Fanroth, der mit Holger Schmidkunz und Harald Manger als erster gleich zwei Stellvertreter zur Seite hatte. Das wurde bei ohnehin notwendigen Änderungen der Feuerwehrsatzung gleich mit beschlossen. Nach jenen Chefs für beide Wehren haben die Rembrücker Brandschützer mit Hubert Rücker, Herbert Schmidt-Dengler und Thomas Kremin kurz darauf ihr erstes Leitungs-Trio gewählt (wir berichteten).

Und nun hat auch die Heusenstammer Wehr eine neue Führung. Am Donnerstagabend bestätigten die Mitglieder der Einsatzabteilung Norbert Herdt (41 Jahre) mit großer Mehrheit für weitere fünf Jahre als Wehrführer. Zu seinen Stellvertretern wurden Marco Schmidtke (33 Jahre) und Steffen Ball (44 Jahre) gewählt. Neue Vertreter der Einsatzabteilung sind Katrin Rebell und Maik Brunner. Severin Gutjahr wird weiterhin die Ehren- und Altersabteilung repräsentieren.

„Wir sind uns sehr bewusst, wie dankbar wir sein müssen, dass es bei uns noch genügend Menschen gibt, die bereit sind, sich für das Gemeinwohl einzusetzen“, sagte Bürgermeister Peter Jakoby während der Jahreshauptversammlung im Namen von Magistrat und auch Stadtverordnetenversammlung. Und: „Wir sind auch weiterhin bereit, für die Feuerwehr da zu sein, so, wie ihr auch für uns da seid.“

In seinem Jahresbericht hatte Norbert Herdt zuvor nicht nur Zahlen in den Vordergrund gestellt. Vor allem unterstrich er, wie wichtig es sei, neue Mitglieder für den Feuerwehrdienst zu begeistern. Dem schloss sich Stadtbrandinspektor Fanroth an, der versprach, man werde gemeinsame Wege gehen, um die Feuerwehr voranzubringen.

Für den Förderverein mit aktuell 321 Mitgliedern berichtete der Vorstand um Horst Rebell im Anschluss unter anderem wie Jugendfeuerwehr und Aktive im Vorjahr unterstützt werden konnten. So wurden beiden Abteilungen zum Beispiel Ausflüge ermöglicht.

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