Entscheidung am Jahresende

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Herbert Margraf und Dr. Roland Krebs (von links) beim Notieren weiterer Ideen zur Kostensenkung für das Pfarrheim.

Heusenstamm ‐ 2010 werde das Entscheidungsjahr über die Zukunft des Pfarrheims sein, kündigte Pfarrer Martin Weber an. Er sei aber zuversichtlich, dass die Gemeinde etwas zu Stande bringe. Sonst müsse man am Ende des Jahres nach einer anderen Lösung suchen. Von Claudia Bechthold

Am Sonntag nach dem Gottesdienst hatte man sich zum dritten Mal im Pfarrheim St. Cäcilia getroffen, um mit Hilfe der Hanauer Agentur Barbizz dem gewünschten Ziel näher zu kommen: das Pfarrheim wirtschaftlicher zu betreiben. Nach dem Sammeln von Ideen und dem Ordnen der gemachten Vorschläge habe man diese nun fünf Arbeitsgruppen zugeordnet, erläuterte Frank Eberhard von Barbizz zu Beginn der Veranstaltung.

In diesen Arbeitsgruppen müsse dann versucht werden, möglichst viele der gesetzten Ziele möglichst schnell umzusetzen. Beim Treffen am Sonntag sollten sich nun Freiwillige melden, die in einer oder sogar zwei dieser Gruppen mitarbeiten wollen. „Uns sind dabei Gemeindemitglieder von St. Cäcilia ebenso willkommen wie Mitglieder anderer Gemeinden oder andere Interessierte“, betont Jörg Fuhr vom Verwaltungsrat St. Cäcilia.

Im Projekt 1 geht es ums „Betriebsmodell“

Das schlechte Wetter hatte wohl den einen oder anderen Heusenstammer davon abgehalten, der Einladung ins Pfarrheim zu folgen. Nicht einmal hundert Menschen waren im Pfarrheim erschienen. Der Bereitschaft, an der Erhaltung des Pfarrheims mitzuarbeiten, schadete das Wetter allerdings nicht. Für alle Arbeitsgruppen fanden sich Interessierte.

Im Projekt 1 geht es um das „Betriebsmodell“ für das Pfarrheim. Was muss initiiert werden, wenn mehr Veranstaltungen als bisher in den Räumen des Gebäudes stattfinden sollen? Wie können Termine koordiniert, der Helferkreis erweitert und Veranstaltungen vorbereitet werden? Solche und ähnliche Fragen werden erstmals am Sonntag, 24. Januar, um 18 Uhr unter der Leitung von Jörg Fuhr besprochen.

Das Projekt 2 befasst sich mit „Angeboten für Unternehmen“, die als interessierte Mieter der Räumlichkeiten in Frage kommen. Dazu sollen zum Beispiel Angebote formuliert und Kontaktadressen gesammelt werden. Diese Gruppe unter Leitung von Michael Peinelt trifft sich am Mittwoch, 27. Januar, um 20 Uhr, übrigens wie alle Gruppen im Pfarrheim.

Dem Vorschlag, eine eigene Gesprächsreihe anzubieten, greift das Projekt 3 „Glaube und Dialog“ auf. Format und Inhalte sollen erstmals am Donnerstag, 21. Januar, um 19 Uhr mit Pfarrer Martin Weber besprochen werden.

„Themen- und Ideenspeicher“ lautet der Titel von Projekt 4. Die Gruppe trifft sich mit Sprecherin Antje Camrath am Donnerstag, 21. Januar, um 20.15 Uhr. Und um Praktisches kümmern sich die Teilnehmer an Projekt 5 „Kosten schnell senken“. Mit Ulrika Horsch und Andrea Schroth soll darüber zum ersten Mal am Donnerstag, 4. Februar, um 19 Uhr beraten werden.

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