Förderverein Balthasar-Neumann

Erfolgreiche Renovierungen

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In diesem Jahr stehen eventuell die Renovierungsarbeiten in der Kirche St. Cäcilia an.

Heusenstamm - Rund 21.000 Euro hat der Förderverein Balthasar-Neumann Heusenstamm im vergangenen Jahr für die Renovierungen der hiesigen Kirchen ausgegeben.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins Balthasar-Neumann Heusenstamm, Norbert Holzamer. „Besonders schön ist es, dass wir unsere Mitgliederzahl auf einem konstanten Niveau halten konnten.“ Diese stand zum Abschluss des vergangenen Jahres bei 322. Darüber sprach der Vorsitzende unter anderem auch auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins, die im Pfarrheim Maria Himmelskron stattfand. Viele Mitglieder und Interessierte fanden Weg zu der jährlichen Zusammenkunft. Holzamer hielt dort den Jahresrückblick, optisch aufbereitet von Professor Elmar Götz. Der Vorsitzende konnte Positives berichten. Gegen den allgemeinen Trend, dass die Mitgliederzahl von Vereinen im Allgemeinen abnimmt, ist die Mitgliederzahl des Fördervereins auf dem hohen Stand von 322 Mitgliedern geblieben. „Und dies, obwohl es aus unterschiedlichen Gründen Abgänge gab.“

Rund 21.000 Euro konnte der Förderverein zu Renovierungen und Reparaturen in den Heusenstammer katholischen Kirchen beisteuern. Die Sakristei-Tür in der Kirche Maria Himmelskron wurde nach einem Einbruch erneuert und verstärkt (Kosten 1088,25 Euro). Zur Sanierung in der Kirche Mariä Opferung wurden 15.000 Euro beigesteuert und die Fußbodenerneuerung der gleichen Kirche schlug mit 5000 Euro zu Buche. „Wir sind zufrieden, dass wir die anstehenden Renovierungen erledigen konnten.“

Doch das ist nicht alles, was der Verein im vergangenen Jahr angegangen ist. „Wir bieten seit vielen Jahren Konzerte an und sind stolz, dass es in diesem Jahr wieder zehn Stück waren.“ Denn der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, die Musik zu fördern. „Damit leisten wir einen Kulturbeitrag für die Stadt Heusenstamm.“

Norbert Holzamer berichtete anschließend, dass der von Herbert Margraf ausgearbeitete Jahresausflug ausgebucht war. Er führte nach Gößweinstein und Pinzberg. Gößweinstein ist der größte Dreifaltigkeits-Wallfahrtsort Deutschlands. In Pinzberg steht im Ortskern die Pfarrkirche St. Nikolaus, die im Spätmittelalter als Wehrburg angelegt worden ist. Balthasar Neumann hat sie umgebaut und „barockisiert“.

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Fürs kommende Jahr hat der Verein einiges vor. „In der Kirche Maria Himmelskron wurde bereits die Orgel saniert“, erläutert der Vorsitzende. „Ob die umfassende Renovierung der Kirchentürme in St. Cäciliä ansteht, das können wir noch nicht genau sagen.“ Der Verein hat für den Notfall dennoch Rückstellungen parat. „Wir müssen immer bereit sein, falls etwas in einer der Kirchen passiert oder bei Arbeiten beschädigt wird.“ Darauf sei der Verein vorbereitet.

Interessantes gab es am Ende der Jahreshauptversammlung noch für die Mitglieder zu sehen. Der Ehrenvorsitzende des Fördervereins Herbert Margraf hielt einen Bildvortrag zu dem Thema: „Zur Ehre Gottes und zum Nutzen der Menschen – Balthasar Neumanns Dorfkirchen“. Es war für viele der Anwesenden verblüffend zu sehen, welche Ähnlichkeit viele dieser Kirchen mit der Heusenstammer Kirche St. Cäcilia haben. (eps)

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