Klage zu fehlendem Parkraum

Autos in die Garagen stellen

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Die Stadtverordneten Professor Elmar Götz (links) und Hans Raue (rechts) sowie der Fachdienstleiter Tiefbau, Volker Hake (Zweiter von links), lauschen den Ausführungen von Bürgermeister Peter Jakoby.

Heusenstamm - Sie dient der Information und der Besichtigung, die jährliche „Begehung“ für die Stadtverordneten. Von Claudia Bechthold

Adalbert-Stifter-Schule, Patershäuser und Paulstraße, Feuerwehrhaus, Bieber-Auen sowie die Kita Wiesenborn und die U3-Betreuung der Schlosszwerge waren die Ziele und zugleich die Themen, mit denen sich die ehrenamtlichen Politiker befasst haben.

Diesmal haben Vorsteherin Ingrid Hennighausen und Bürgermeister Peter Jakoby das mit der „Begehung“ wörtlich genommen. Zu Fuß wanderte die Gruppe aus Stadtverordneten, Magistratsmitgliedern und Mitarbeitern der Verwaltung durch den Ort. Die Schulkindbetreuung an der Adalbert-Stifter-Schule wurde den Parlamentariern vorgestellt und gezeigt. Dass er von der Richtigkeit dieses Angebots, das die Stadt seit 2007 an allen Grundschulen macht, überzeugt ist, sagte der Bürgermeister. Und nannte Wartelisten etwa an der Otto-Hahn-Schule, die es abzubauen gelte. Daher verhandele man derzeit mit dem Kreis, um eine räumliche Lösung zu finden. „Das bedeutet dann aber auch wieder mehr Personal“, fügte der verwaltungschef noch hinzu.

Die Residenz Stadtgarten an der Frankfurter Straße geht der Fertigstellung entgegen. Von Juni an sollen erste Wohnungen bezugsfertig sein. Damit kann der vor zwei Jahren angekündigte Termin eingehalten werden. Lediglich Hoffnungen, früher fertig zu werden, hat die Witterung im März zunichte gemacht. Die Wohnungen waren nach Angaben des Investors sehr schnell verkauft. Und auch die beiden Geschäfte im Erdgeschoss seien vergeben.

Mit dem Thema Kanalbau und damit in der Folge auch Straßen-Gestaltung werde man sich in den kommenden Jahren noch häufiger auseinander setzen müssen, prophezeite der Rathauschef an der Baustelle Paulstraße und Paterhäuser Straße. In der Patershäuser etwa, in der Kanäle ebenfalls erneuert werden müssten, ginge es dann um die Frage, wie man Fußgängern, Radlern fahrenden und schließlich parkenden Autos genügend Platz erhalten könne. „Kinder können bis zum zehnten Lebensjahr auf dem Bürgersteig radeln, wenn aber Autos halb auf dem Gehsteig parken, gibt's aber schnell Kratzer“, meinte er und appellierte einmal mehr, Bürger sollten ihre Garagen und Grundstücke nutzen, um Fahrzeuge abzustellen. Parkplätze am Straßenrand seien für Besucher, nicht für Anwohner gedacht.

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