Festschrift zum Musikschul-Geburtstag

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Freude über die Festschrift (von links) : Boris Kottmann, Wolfgang Löll, Wolfgang Franz, Angelika Kottmann, Edith Hemberger, Katja Richter, Walter Metzger (Sparkasse) und Dr. Roland Krebs.

Heusenstamm - Gleich zwei Bürgermeister teilen sich die ersten Seiten der Festschrift „50 Jahre Musikschule und Stadtbücherei“. Von Claudia Bechthold

Der frühere, weil ihm der Umbau zum Haus der Musik zu verdanken sei, betont Angelika Kottmann vom Vorstand des Fördervereins „Freunde der Musikschule“. Und der neue, weil er der amtierende ist. 30 Seiten umfasst die informative Broschüre, die es jetzt überall gibt. Als „kulturelle Perle“ bezeichnet Bürgermeister Halil Öztas die Musikschule in seinem Grußwort. Peter Jakoby hebt hervor, dass Kinder im Musikunterricht ganz nebenbei Aufnahmefähigkeit trainieren, ein gutes Sozialverhalten und viel Teamgeist lernen. Angelika Kottmann ist stolz auf das Heft, das nur mit Unterstützung der Sparkasse Langen-Seligenstadt und der Vereinigten Volksbank Maingau verwirklicht werden konnte.

Historisches über die Musikschule erfährt man von Wolfgang Löll, Pianist und seit 28 Jahren als Lehrer an der Schule tätig. Löll war auch derjenige, der den Anstoß gab, nach einem Gründungsdatum zu suchen. Mit der Hilfe von Stadtarchivar Jürgen Meyer konnte schließlich das Gründungsjahr gefunden werden. 1966 richtete man in Heusenstamm eine Jugendmusikschule ein - im selben Jahr wie die Stadtbücherei. Die Festschrift stellt aber auch jene Ensembles vor, die an der Musikschule entstanden sind. Darunter der Blockflötenspielkreis, der heute von Annette Hofmann geleitet wird. Und Wolfgang Löll verrät kleine Geheimnisse der Schule. Zum Beispiel, dass ein Mitglied des Kollegiums in den 60er und 70er Jahren Leiter der Deutschen Sektion des internationalen „Official Beatles Fan Clubs“ war.

„Wir wollen der Stadt damit auch einmal deutlich machen, dass an er Musikschule sehr interessante und kompetente Musiker und Pädagogen arbeiten, sagt Löll. Ein Interview mit Gräfin Maria Theresia, der Erbauerin des Schulhauses, führte Dr. Roland Krebs, der gestern zum Pressetermin die Replik eines Portraits der Gräfin dabei, deren Original in wien verwahrt wird. Denn ein Bild der Gräfin müsse doch in diesem Haus hängen, meint Krebs. Illustriert wurde die Festschrift von Wolfgang Franz, gestaltet von Edith Hemberger. Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich in der Musikschule und Stadtbücherei (Schlossstraße 10), in „Das Buch“ (Frankfurter Straße 30) und im Schlossrathaus.

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